Herzfalter

Achtsamkeit und Selbstdisziplin

Warum Ablenkung uns beherrscht und wie wir die Leere aushalten lernen

Ablenkung und Achtsamkeit: Wege zur inneren Ruhe
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30.07.2024

Wollen wir uns in der modernen Welt mit aller Macht ablenken, um nicht erkennen zu müssen, wer wir wirklich sind?

Wer soll ich schon wirklich sein? Die Vorstellung mit einer Art Maske herum zu laufen, ohne zu merken, dass man überhaupt eine auf hat, ist irgendwie seltsam, aber auch nicht so abwegig.

Wenn ich mir nicht die Zeit nehme, nur für mich, ohne Ablenkung, dann kann ich auch nicht spüren, was ich wirklich brauche und fühle oder wie es mir eigentlich geht.

Da ist die Angst vor der Leere, denn in ihr müssen wir uns mit uns selbst beschäftigen. Das ist meistens nicht sehr angenehm, denn dann kommt an die Oberfläche was gesehen und geheilt werden möchte, wo es sozusagen noch klemmt.

Wir sind plötzlich konfrontiert mit Ängsten und Zweifeln, denn vielleicht merken wir, dass wir eigentlich nicht glücklich sind. Dieses beklemmende Gefühl soll möglichst schnell wieder verschwinden und somit lenken wir uns sofort wieder ab, damit wir der inneren Stimme nicht mehr zuhören müssen.

Das ist heutzutage sehr leicht, unendliche Möglichkeiten der Ablenkung tun sich vor uns auf. Es ist sogar schon so weit, dass selbst das uns irgendwann krank macht, wir sind schlichtweg überfordert.

Irgendwann kommt die Zeit, da müssen wir einsehen, dass das Ganze etwas außer Kontrolle geraten ist und der Wunsch nach Einfachheit und Stille fängt an in uns zu wachsen. Findet der Samen jedoch keinen fruchtbaren Boden, sprich sind wir noch zu unbewusst und im Hamsterrad gefangen, dann werden wir krank.

Das Körperfass läuft sozusagen über und uns bleibt keine andere Wahl. Das fängt mit kleineren Symptomen an, aber je länger wir uns weiter ablenken und nicht zuhören, was unser Körper uns sagen möchte, umso lauter muss er rufen, damit wir endlich einen Stopp einlegen und zur Besinnung kommen.

Es geht nicht nur um die Ablenkung im Allgemeinen, sondern auch darum, dass uns die Welt permanent sagt, was wir zu denken haben. Wir haben das Selbst-Denken verlernt und deswegen wissen wir oft nicht mehr, wie es ist aus sich selbst heraus, die eigene Wahrheit, die eigenen Träume und sein eigenes ganz individuelles Sein zu leben.

Ein Blick in die Augen eines Menschen verrät meist sehr gut, in welcher Phase seines Lebens er sich gerade befindet. Sind sie glanz- und freudlos oder strahlend und offen, wie die eines Kindes? Überdruss und Kapitulation oder Neugierde und Lebenslust sind dort sichtbar.

Wir haben es mit zwei Arten von Ablenkungen in unserem Leben zu tun. Da ist einmal die im Außen und dann noch, die etwas weniger übliche Form, die im Inneren. Wir bleiben in Fantasien hängen, träumen vor uns hin, aber kommen nicht in die Umsetzung. Wir hängen in selbsterschaffenen Wolkenschlössern und finden den Weg zurück zum Boden nicht mehr, dabei bedarf es der Umsetzung in die Materie.

Es wird nur noch das gesehen, was gesehen werden möchte, alles andere wird ignoriert, auch wenn es der Wahrheit entspricht und vielleicht sogar wichtig wäre für uns zu erkennen, damit wir in uns selbst erwachen können.

Haben wir jedoch erkannt, dass wir etwas ändern müssen, damit wir unser wahres Sein leben können, wird es uns immer besser gelingen zwischen nahrhaften und kräftezehrenden Informationen und Ablenkungen zu unterscheiden.

Das braucht, besonders am Anfang, viel Selbstdisziplin, vor allem wenn wir plötzlich viel mehr Zeit haben. Dann ist die Gefahr groß diese neu entstandene Leere wieder schnell und nach alten Mustern zu füllen. Doch wenn wir dran bleiben, wird uns unser Körper zusätzlich unterstützen. Plötzlich fühlen wir uns nicht gut, bekommen Kopf- oder Rückenschmerzen, der Nacken ist vielleicht verspannt. Das mag erst einmal unangenehm sein, aber so bekommen wir sofort gespiegelt, wenn wir gerade wieder dabei sind falsch abzubiegen und im Kreis zu laufen. Sobald wir wieder auf Kurs sind, verschwinden auch die Symptome.

Es geht weder um Enthaltsamkeit noch um Völlerei. Wir genießen wieder mehr und schreiten achtsamer durchs Leben. Es wird auch immer weniger wichtig, was uns negatives im Außen begegnet, denn im Grunde geht es darum, wie wir damit umgehen. Wir lernen Hingabe, die es uns erlaubt uns mit Leichtigkeit und Anmut durchs Leben zu bewegen, denn alles was uns geschieht, ob es uns gefällt oder nicht, können wir dann vorbehaltlos annehmen.

Vielleicht sind wir dann eines Tages sogar so weit zu erkennen, dass jedes Problem in Wirklichkeit eine wundervolle Gelegenheit für uns ist, um zu wachsen und dass das wahre Vergnügen in uns liegt und nicht im Außen.

Versuche doch einmal, wenn Du magst, einer gewohnten Ablenkung zu widerstehen und beobachte was mit und in Dir geschieht.

Es geht darum die Balance zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit zu finden, innere Stärke zu gewinnen, sich selbst zu genügen und sich mehr zu lieben damit wir auch für andere eine Bereicherung sein können.

Denk einmal darüber nach, wer und was Dein Leben wirklich bereichert.

Die Gabe der Bereicherung ist eine Gabe der Liebe, denn wenn wir das Leben anderer Menschen bereichern, können wir sie von ihren alten Mustern ablenken und ihnen dabei helfen sich selbst wieder zu entdecken.

Alles Liebe,

Anja

P.S.: Möchtest Du für Dich in die Umsetzung kommen? Dann sieh Dich gerne auf meiner Angebotsseite um. Vielleicht ist etwas für Dich dabei, das Dir hilft, aus selbsterschaffenen Wolkenschlössern herauszutreten.

Autorin

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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