Herzfalter

Herzöffnung und Angst vor Verletzlichkeit

Warum wir uns selbst im Weg stehen.

Herzöffnung
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Warum fällt es uns oft so schwer, unser Herz wirklich zu öffnen? Welche Ängste halten uns davon ab, bedingungslos zu geben? Und was hat das alles mit Kontrolle, dem Selbstbild und alten Verletzungen zu tun?

Heute nehmen wir uns die Zeit, diesen Fragen auf den Grund zu gehen – achtsam, ehrlich und mit offenem Blick für neue Einsichten.

Blockierende Glaubenssätze

Ich beschäftige mich immer mal wieder mit den Genschlüsseln und bin neulich beim Lesen auf einen Satz gestoßen, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Er lautet: „Eitelkeit hat Angst, dass du, sobald du von deinem Herzen aus handelst, deine Macht verlierst.“

Folgende Fragen sind mir dann in den Kopf gekommen:

Gab es Momente in Deinem Leben, in denen Du Dir geschworen hast, nie wieder Dein Herz zu öffnen?

Wurdest Du enttäuscht, weil Du bedingungslos gegeben hast?….Moment, wenn ich enttäuscht bin, setzt das ja voraus, dass ich Erwartungen habe. Doch das ist dann nicht mehr bedingungslos, oder?

Forsche einmal, ob es Glaubenssätze in Dir gibt, die Dir sagen: „Wenn ich mich öffne, geht das nach hinten los!“ oder „Ich darf mich nicht verletzlich zeigen, mich nicht angreifbar machen!“

Schlechte Erfahrungen in der Kindheit

Doch warum fühlen wir uns überhaupt angreifbar? Weil wir in der Kindheit zu oft schlechte Erfahrungen gemacht haben, in denen wir uns schutzlos und verletzlich gefühlt haben?

Da reicht oft schon ein „Jetzt nicht!“ unserer Eltern, in einem Moment, in dem wir voller Glückseligkeit unsere Freude über etwas oder einen Impuls aus uns heraus mit anderen teilen wollten.

Für uns war es wichtig, für andere nicht.

Wir fühlten uns in diesem Moment nicht für voll genommen, vielleicht sogar fehl am Platz und das schmerzt. Wir verschließen uns und speichern unbewusst in uns ab: „Gib nicht zu viel von Dir, das tut sonst weh!“.

Je weiter wir uns öffnen, einfach nur geben, umso offener ist auch unser Herz.

Wahrscheinlich braucht es erst die einschneidenden Erlebnisse als Kind, damit wir als Erwachsene daraus lernen können.

Was hat die Eitelkeit mit der Herzöffnung zu tun?

Doch was hat jetzt Eitelkeit damit zu tun und welche Macht wollen wir uns erhalten?

Wenn ich eitel bin, dann ist mir vielleicht meine äußere Erscheinung sehr wichtig.

Bezieht sich Eitelkeit nur auf mich selbst oder auch auf äußere, materielle Dinge?

Ich habe doch auch bestimmte Ansprüche an mich selbst, oder?

Wie möchte ich wirken, wie möchte ich sein?

Im besten Falle geliebt, respektiert und ernst genommen. Vielleicht möchte ich sogar bewundert werden und das besonders stark, wenn es mir an Aufmerksamkeit in der Kindheit gefehlt hat.

Damals ist ein Mangel in uns entstanden, den wir in uns selbst nicht ausgleichen können – jedenfalls nicht auf Dauer und anstrengend ist es außerdem.

Das kann dann sogar soweit führen, dass wir uns irgendwann im Optimierungswahn widerfinden, der kein Ende zu nehmen scheint und bei dem wir sowieso nie wirklich ankommen.

Eitelkeit ist also darauf bedacht gut rüber zu kommen und da eine Herzöffnung die Gefahr mit sich bringt alles andere als gut beim anderen anzukommen, ist Angst vor Kontrolle und somit Machtverlust die Konsequenz.

Das verletzte Herz

Habe ich scheinbar etwas im Griff, die Macht darüber, wie es zu laufen hat, dann fällt es mir umso schwerer loszulassen und aus dem Herzen heraus zu wirken.

Unser Herz wurde zu oft verletzt.

Pflaster über Pflaster wurde die Wunde zugedeckt und als zu verletzlich empfunden.

Seit diesem Zeitpunkt ging es darum, um jeden Preis, die verletzte Stelle unseres Herzens zu beschützen, damit sie nie wieder zu Schaden kommen kann.

Doch sind wir auf die Dauer glücklich damit?

Fühlt sich das wirklich gut an?

Ist es nicht eher anstrengend?

Wie fühlt sich Dein Herz an?

Mir wurde als Kind früher oft gesagt, dass die Haut atmen muss um besser heilen zu können und das ein Pflaster irgendwann auch wieder ab muss.

Warum sollte das mit unserem Herzen anders sein?

Es möchte auch wieder atmen, sich für andere öffnen und frei sein, denn dafür ist es doch eigentlich gemacht, oder?

Das Herz schenkt uns nicht nur das Leben, sondern es ist auch dazu da andere Menschen und ihre Herzen zu berühren.

Weg von der kräftezehrenden Eitelkeit, hin zur eigenen Wahrnehmung.

Wie fühlt sich Dein Herz an?

Ist es weit und frei oder eng und begrenzt?

„Wie soll ich das denn fühlen?“, fragst Du vielleicht.

Wenn Du in diesem Moment nichts spürst und es Dir schwer fällt eine Verbindung aufzubauen, ist das gar nicht schlimm.

Herzblockaden lösen

Spätestens, wenn Du in Deinem Leben in eine Situation kommst, in der Dein Herz plötzlich freudig, aufgeregt, wütend, ängstlich oder traurig zu schlagen beginnt, hast Du die Gelegenheit für Dich hinein zu fühlen.

In solchen Momenten kannst Du Erfahrungen sammeln und für Dich den Unterschied bewusst erspüren.

Je nach Gemütslage und Situation wirst Du dann irgendwann zwischen offen und geschlossen, verklebt oder frei unterscheiden können.

Als nächstes ist es Dir dann sogar möglich Dein Herz bewusst offen zu lassen, auch wenn Dein Verstand oder Deine Erfahrungen Dir unbedingt davon abraten wollen.

Gerade in solchen Momenten der bedingungslosen Offenheit, können sich alte Blockaden lösen.

Alte Schmerzgrenzen überwinden

Wagen wir uns über die alte „Schmerzgrenze“ hinaus, gehen weiter und stellen uns dem was kommen mag, werden wir überrascht sein, wie befreiend es sich am Ende anfühlt.

Wird das Pflaster dann abgerissen, tut es erst einmal weh, aber kurz danach sind wir froh es endlich los zu sein und wieder atmen zu können.

Lass uns gemeinsam Dein Herz öffnen

🦋Möchtest Du Dein Herz wieder mehr öffnen und alte Schutzmechanismen sanft lösen? In meiner energetischen Beratung unterstütze ich Dich dabei, blockierende Muster zu erkennen und loszulassen.❣️ Wenn Du spürst, dass es an der Zeit ist, einen neuen Weg zu gehen, dann melde Dich gerne bei mir für eine persönliche Begleitung aus der Ferne.

Über mich

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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