In der letzten Folge haben wir die Angst vor dem HIER und JETZT etwas näher beleuchtet, uns angesehen, was das mit Selbstsabotage zu tun hat und warum wir uns selbst zu oft am Fliegen hindern.
Im heutigen Selbstliebe-Seelengespräch geht es darum, was bestimmte Sätze, von Menschen in unserem nahen Umfeld, in uns auslösen können und wie wichtig es dabei ist ganz genau nach Innen zu hören und zu fühlen, denn geraten wir ins Ungleichgewicht, hat das immer auch eine tiefere Botschaft.
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Heute habe ich etwas gesagt bekommen, das jetzt noch ganz schön in mir nachhallt. Es scheint so, dass dieser Satz einen Ego-Raum in mir geöffnet hat, denn ich merke richtig, wie mein Verstand am liebsten sofort etwas unternehmen möchte, damit dieses Gefühl von Unzulänglichkeit verschwindet. Ich fühle zwar anders, aber diese laute, vermeintlich logische, Stimme ist so fordernd und bestimmend.
Da ist dieser Drang aktiv zu werden, lieber wieder auf der sicheren Seite bleiben, so wie es alle machen und was auf den ersten Blick so vernünftig und stabil erscheint. Doch innerlich spüre ich zeitgleich eine tiefe Traurigkeit, fühle mich wie ein kleines Mädchen, dass einfach übergangen worden ist und es den Erwachsenen nicht wichtig ist, wie es wirklich fühlt und was es wirklich glücklich macht.
Was denkst Du hat diese Situation und Deine Reaktion darauf mit Selbstliebe zu tun?
Na ja, würde ich meinem Verstand, meinem Ego nachgeben und das tun, was für die Gesellschaft oder die Menschen in meiner Umgebung als das Vernünftigste erscheint, wären zwar „die Anderen“ glücklich, erleichtert und zufrieden, mein Verstand wahrscheinlich auch, aber mit Selbstliebe hat das gar nichts zu tun, im Gegenteil.
Ich würde meinem Herzen untreu werden, es im Stich lassen. Ich würde nicht mehr meiner Freude, sondern der Akzeptanz im Außen folgen. Das diese rationale, auf Sicherheit bedachte innere Stimme immer noch so laut ist zeigt mir, dass ich auch hier noch nicht über dem Berg bin.
Hat das Ganze denn für Dich mit einem Aufstieg zu tun? Und kannst Du nicht oben stehen bleiben und die Aussicht genießen, den weiten Blick? Warum musst Du wieder runter vom Berg?
Du liebst Wortspiele, was? Aber das ist gut so, wir Menschen sagen Sätze oft einfach so dahin und registrieren gar nicht, wie tiefsinnig sie eigentlich sind und wie sehr doch jedes Wort für sich das nach Außen trägt, was wir innerlich fühlen.
Den Berg erst einmal hochzusteigen ist doch sehr anstrengend – meiner scheint jedenfalls gerade gar nicht mehr aufzuhören bergauf zu gehen. Je länger es nach oben geht, umso erschöpfter fühle ich mich und nach einer kurzen Rast habe ich den Eindruck wird es körperlich noch anstrengender weiter zu gehen, als ohne Pause.
Das sind die Pausen, in denen Du Dich von Deinem Ziel, dem Berggipfel abbringen lässt. Du verlässt den Weg, lässt Dich ablenken, Dich beeinflussen. Manchmal bist Du verwirrt und verläufst Dich, gehst im Kreis und verlierst dabei wertvolle Energie.
Du triffst unterwegs Menschen, die Dir den Berggipfel ausreden wollen. Sie meinen es vielleicht oft nur gut, möchten Dir die Anstrengung ersparen, denn sie selbst haben es nicht bis oben geschafft oder sie waren oben und haben, ohne den wunderschönen Ausblick überhaupt zu registrieren, gleich wieder an den Abstieg gedacht.
Es gibt auch Menschen, die Dich mit Absicht auf falsche Wege führen wollen, weil sie nicht ertragen können, dass Du eigentlich so viel leichter, müheloser und schwungvoller den Weg zur Bergspitze schaffst als sie. Mit dem Satz: „Es kommt wie es kommt, so wie ich es brauche, denn ich habe Vertrauen!“ können die wenigsten etwas anfangen.
Wenn Du dann auch noch fröhlich pfeifend und den Wanderstock schwingend an ihnen vorbei ziehst, ertragen das viele nicht, weil….?
Na weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder nur noch das macht, was ihm Freude bereitet und leicht fällt?!
Programme und Muster, über viele Generationen hinweg, sitzen einfach sehr tief, in jedem von uns und von daher ist es oft schwer den breitgetretenen Pfad zu verlassen und auch einmal neue Wege einzuschlagen, die zwar etwas beschwerlicher sind, aber dafür so viel mehr Freude und einen erweiterten Horizont bereit halten.
Es geht mir jetzt schon viel besser. Meine laute Verstandesstimme ist wieder verstummt. Es scheint als hätte sie aufgegeben (fürs Erste). Sie zuckt mit den Schultern und sagt: “Mach doch was Du willst!“
Sehr gut. Siehst Du, es wird irgendwann leichter, wenn man seinem Herzen folgt und sich treu bleibt. Es werden immer wieder kleine und große Prüfungen auf Dich zukommen, bei denen Du lernen darfst, wo Du gerade stehst und was wichtig für Dich zu verstehen ist, damit Du gestärkt und sortiert den nächsten Schritt gehen kannst.
Ich bin stolz auf Dich!
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Kennst Du auch Situationen in Deinem Leben, in denen Du etwas hörst oder liest, das andere sagen oder schreiben und Du bist plötzlich verunsichert, obwohl Du doch vor kurzem noch so selbstsicher gewesen bist?
Du kennst Deinen Weg eigentlich ziemlich gut, bist Dir darüber bewusst, dass er etwas beschwerlicher ist und ihn bisher vielleicht auch nicht viele Menschen gegangen sind, aber Dein Herz hüpft vor Freude und Aufregung und Du spürst einfach, hast dieses tiefe innere Wissen, dass genau diese Richtung, und keine andere, jetzt für Dich dran ist.
Wirft Dich eine Bemerkung oder ein Kommentar dann trotzdem etwas aus der Bahn, darfst Du nicht zu hart mit Dir ins Gericht gehen. Das sind die kleinen Prüfungen des Lebens und sie sind dazu da Dir freundschaftlich auf die Schulter zu tippen und zu fragen: „Meinst Du es wirklich ernst? Bleibst Du dabei, oder kehrst Du doch lieber um und nimmst den leichten Weg, den schon so viele vor Dir gegangen sind?“
Sei stolz auf Dich und Deine Einzigartigkeit! Menschen wie Dich braucht es auf dieser Welt, denn sonst wäre sie weniger bunt und vielfältig und genau das sollte doch ein aufregendes und glückliches Leben ausmachen, oder?
Wenn Du Dir ein offenes Ohr wünschst, jemanden der in schwierigen Zeiten den Raum für Dich hält, Dir hilft Dich von inneren Blockaden zu befreien und Dein Herz wieder mehr zu öffnen, dann ist mein spezielles Angebot für die „Herzöffnung“ vielleicht etwas für Dich.
Ich danke Dir für Dein offenes Ohr und freue mich schon auf die nächste Folge zum Thema Selbstliebe. Bis bald…
Alles Liebe,
Anja
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Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.