Herzfalter

Das Nichtstun Herzfalter Podcast Energiearbeit für die Ohren
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09.07.2024

In der ersten Folge ging es darum, wie wir uns selbst sehen, was Selbstsabotage mit uns macht und wie schwer es fällt die Kontrolle abzugeben.

Im heutigen Seelengespräch beleuchten wir wie wichtig es ist auch mal aus dem Tun heraus zu kommen, wieder mehr ins Empfangen und Nichtstun zu gehen, im HIER und JETZT zu sein und inwieweit Glaubenssätze uns beschränken können.

Ich weiß im Moment nicht wohin mit mir. Ich glaube ich bin zu sehr im Außen und zu wenig bei mir. Dieser Drang, etwas tun zu müssen, ist einfach noch zu stark.

„Von Nichts kommt Nichts!“, ein Glaubenssatz der tief geht. Sehr tief.

Ich lebe sehr stark meine männliche (gebende) Seite und zu wenig meine weibliche (empfangende). Abwarten bis was kommt, das ist mir zu langweilig. Das halte ich nicht lange aus, zumal der innere Antreiber dann wieder sehr laut wird. Ich könne doch nicht nichts tun….“Wo kämen wir denn da hin?“

Und, was meinst Du? Wo würdest Du denn ankommen, wenn Du nichts tust?

Na nirgendwo, das ist ja das Problem.

Wenn etwas zu Dir kommen darf, ist es kein Problem mehr, oder?

Es kann erst gar nicht bei mir ankommen, ich gebe dem Universum ja gar keine Möglichkeit dazu. Viel zu schnell meine ich wieder etwas initiieren zu müssen.

Aber warum fällt mir das so schwer?

Denkst Du es gibt, neben den alten Glaubenssätzen, noch weitere Gründe dafür?

Ja, wahrscheinlich weil ich mir selbst und anderen etwas beweisen will. Ich brauche eine Daseinsberechtigung.

„Daseinsberechtigung“, dieses Wort klingt unglaublich hart, fällt mir gerade auf.

Da wären wir wieder beim Thema Selbstliebe

Ja, als würde ich erst etwas beweisen müssen. Das ist anstrengend und geht glaube ich am Sinn des Lebens vorbei, oder?

Was ist denn für Dich der Sinn des Lebens?

Da kommt mir ganz spontan „glücklich sein“.

Und wann bist Du glücklich?

Wenn ich einfach sein darf, wie ich bin. Wenn ich meiner Freude folge und dabei jeden Moment genieße.

Eigentlich bin ich doch genau auf diesem Weg und trotzdem falle ich immer wieder in alte Muster.

Du bist bisher nichts anderes gewohnt gewesen. Es ist ganz normal, dass es seine Zeit braucht. Sei nachsichtiger mit Dir selbst. Auch das hat mit Selbstliebe zu tun, weißt Du?

Einfach sein, wie man ist – wo bleibt dann aber die Herausforderung?

Wie herausfordernd ist es denn gerade für Dich zu empfangen und nur Du selbst zu sein?

Sehr.

Siehst Du, da hast Du Deine Herausforderung und es wird nicht die Letzte gewesen sein. Diese hier ist jedoch nicht gleich sichtbar.

Wenn Du etwas tust, dann erschaffst Du Materie. Sollst Du jedoch empfangen, ist erst einmal nichts Greifbares vorhanden. Da ist Leere. Ein ungewohntes Nichts, ohne Halt und Orientierung.

Nicht zu wissen was als nächstes passiert macht die Menschen nervös.

Dabei sind Überraschungen doch eigentlich toll.

Stimmt, ich lasse überhaupt keinen Raum für die Wunder des Lebens. Ich bin viel zu beschäftigt.

Wenn ich nichts tue, werde ich aber nicht gesehen, nicht für „voll“ genommen. Ich bin nichts wert und nutzlos…..wow, da wollen wieder einige Glaubenssätze an die Oberfläche.

Das ist gut so. Je mehr an die Oberfläche kommt, umso besser.

Ja, und ich kann damit arbeiten.

Merkst Du was?

Ich will schon wieder etwas tun, daran „arbeiten“….

Sei dankbar dafür, dass es hoch kommt. Nun kannst Du es Dir ansehen. Es ist da, ein Teil von Dir, oder besser gesagt, eine Erfahrung mit der Du Dich identifiziert hast.

Bedanke Dich für diese Erfahrung und lass los. Sei bereit sie gehen zu lassen. Sie wird durch Dich in den Ausdruck gebracht, doch dieser Raum darf sich nun schließen.

Das hört sich so einfach an.

Weil Du gelernt hast, dass es schwer sein muss im Leben, oder?

(lachend) Ja, ist hier schließlich kein Ponyhof…

Das Ganze mit Humor zu sehen tut gut. Wir nehmen das Leben viel zu ernst, verfangen uns in Problemen, die wir oft selbst kreiert haben und irgendetwas in uns drin will trotzdem nicht raus. Obwohl es anstrengend ist und manchmal richtig weh tut, ist es doch Gewohnheit. Wir sind vertraut mit diesem Gefühl und unser Körper auch.

Manchmal glaube ich sogar wir sind unbewusst süchtig nach Drama und Komplexität.

Wenn nichts passiert wird mir schnell langweilig und ständig ist da der Drang etwas tun zu wollen.

Denk daran, Dein Körper, Deine Zellen, Dein ganzes System müssen sich erst einmal umstellen.

Jetzt wo Du das sagst, muss ich gerade daran denken wie es ist, wenn ich auf Süßes verzichten will und meine Gedanken am Anfang ständig um den leckeren Nachtisch oder die kleine Belohnung zwischendurch kreisen. `Ich könne mir doch etwas gönnen, nur ein Stück` spricht es dann in mir.

In diese Leere, in das Empfangen zu tauchen fühlt sich genauso an, nur dass jetzt meine Gedanken dauernd um das TUN kreisen, anstatt um die Schokolade.

Das hat was von Sucht, oder?

Ja, absolut. Diese innere Unruhe und Unzufriedenheit sind dann wohl die sogenannten Entzugserscheinungen, was?

Könnte man so sagen, ja.

Wie lange dauert das? Bei vielen Dingen heißt es, der Körper brauche 6 Wochen um sich umzustellen. Ist das hier auch so?

Du steckst schon wieder in der Zukunft. Du möchtest wissen, wann es endlich vorbei ist. Du sehnst die Zukunft herbei, bist nicht im HIER und JETZT. Nimmst nicht an, was gerade ist. So machst Du es Dir nicht wirklich leichter.

Ich sehe schon, das ist alles gar nicht so einfach.

Wie sieht es bei Dir aus?

Gibst Du mehr als Du nimmst?

Fällt es Dir auch schwer zu empfangen und im HIER und JETZT zu bleiben?

Wie gehst Du mit einem sogenannten Leerlauf um? Kommt schnell Langeweile auf, wirst Du vielleicht nervös und versuchst Dich abzulenken, oder gelingt es Dir gut Dich zu entspannen?

Hältst Du das Nichtstun gut aus?

Versuche doch einmal ganz bewusst dem Drang nach Ablenkung nicht nachzugeben, es auszuhalten. Beobachte dann, was mit und in Dir geschieht und welche Gedanken in Dir hoch kommen.

Wenn Du möchtest, schreibe sie auf. Das kann echt sehr interessant sein und Du wirst überrascht sein, wie wenig das Ganze mit Langeweile oder „Nichtstun“ zu tun hat.

Alles Liebe,

Anja

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Autorin

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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