Herzfalter

Podcast Körpersymptome
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In der letzten Folge ging es um das Thema Leichtigkeit. Ich habe Dich auf meine persönliche Gedankenreise mitgenommen und Dir gezeigt, was passieren kann, wenn wir die Leichtigkeit vermehrt in unser Leben einladen, uns ihr öffnen und uns mehr von ihr tragen lassen.

Heute geht es um abgespeicherte Emotionen und Erinnerungen die sich in unserem Körper festsetzen und wie wir damit umgehen können, wenn sie plötzlich hoch kommen.

Ich bin heute Morgen aufgewacht und hatte dieses komische Gefühl im Hals. Als würde etwas Schweres drauf liegen oder ihn zudrücken. Diese innere Beklemmung am frühen Morgen, ohne das am Vortag oder in der Vergangenheit etwas vorgefallen wäre, dass diese Empfindung erklären würde.

Im Laufe des Vormittags hatte ich dann allerdings ein Erlebnis, dass mich in Angst versetzte, obwohl noch nichts passiert war. Alleine der Gedanke daran, dass etwas passieren könnte, dass ich nicht unter Kontrolle hätte und meine Pläne und Vorfreude zunichtemachen würde, hat schon ausgereicht.

Dieses starke körperliche Gefühl stand in keinem Verhältnis zu dem Ereignis und schien völlig übertrieben und doch…war es da. So intensiv, klar und deutlich, als würde meine Existenz davon abhängen und mein weiteres Lebensglück an einem seidenen Faden hängen.

Mein Herz zog sich zusammen und meine Kehle schien wie zugeschnürt. Das Gefühl absoluter Hilflosigkeit, Ohnmacht und des ausgeliefert seins nahmen von mir Besitz. Ich kannte diese Phasen bereits, hatte sie hin und wieder in meinem Leben, aber es fühlt sich von Mal zu Mal immer intensiver an. Als würde etwas in mir immer lauter werden, bis ich endlich etwas damit mache.

Ja, aber was?

Akzeptieren das es da ist und ein Teil von Dir, der gesehen und gefühlt werden möchte.

Gefühlt habe ich, und das nicht zu knapp…das war sogar wie eine kleine Panikattacke. Wenn ich schon bei diesen relativ harmlosen Umständen so reagiere, was soll dann erst sein, wenn es mal wirklich schlimm ist?

Für Deinen Körper war es schlimm genug, für ihn ging es ums Überleben.

Aber wieso? Sind das alte Erinnerungen?

Der Körper speichert alles ab, was Du erlebst. Egal, ob das schöne oder schlimme Erfahrungen sind.

Ich kann mir nicht erklären, auf welche Situation in meiner Vergangenheit sich diese Panik und Angst bezieht.

Das musst Du auch nicht. Um es heilen zu können musst Du nicht wissen wo es genau herkommt, oder sagen wir so: Wenn eine Situation aus der Vergangenheit wichtig ist, damit die abgespeicherten Blockaden und Ängste im Jetzt gelöst und geheilt werden können, wirst Du schon die passenden Bilder empfangen, wenn es soweit ist.

Was meinst Du mit, wenn es soweit ist?

Dann, wenn Dein System bereit dafür ist. Das heißt, wenn Du in Deiner Entwicklung, in Deinem Bewusst-Sein die „Stufe“ erreicht hast, damit Du auch be-greifen kannst, was Dir ein bestimmtes Gefühl sagen will.

Du meinst, wenn ich 1 und 1 zusammenzählen kann?

Sozusagen. Andernfalls wäre es nicht wirklich gelöst.

Alles was sich in Dir als Blockade äußert, möchte noch einmal gefühlt werden, und das intensiv, ohne Ablenkung und „das mag ich jetzt nicht“, verstehst Du?

Ja, ich verstehe. Dann habe ich ja eigentlich alles richtig gemacht, denn ich bin extra in einen ruhigen Raum gegangen, habe die Tür hinter mir geschlossen, meine Hände auf mein Herz und meinen Hals gelegt, einfach nur hineingespürt und beobachtet, was passiert.

Und, was ist passiert?

Der Druck ist stärker geworden, die Angst auch, aber irgendwann ist es stehen geblieben, hat sich nicht weiter verschlimmert. Dieser Zustand war zwar unangenehm, aber es fühlte sich trotzdem richtig an. Ich habe einfach immer wieder innerlich zu mir gesagt, dass ich das jetzt wirklich zu Ende fühlen möchte.

Wie ging es Dir dabei?

Nicht sehr gut. Ich habe geweint. Plötzlich hat sich mein Körper leicht hin und her bewegt. Das kenne ich mittlerweile schon. Das ist für mich immer das Zeichen, dass etwas in mir zum Fließen kommt.

Ein gutes Zeichen, oder?

Ja, das ist es und es spendet mir irgendwie immer Zuversicht und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Dein Körper schwingt sozusagen aus und hilft dabei, alte Blockaden zu lösen. Das Weinen lässt über die Tränen auch vieles abfließen, das ist gut.

Es gab dann einen Moment, in dem ich mir vorgestellt habe, wie ich mit ausgebreiteten Armen, den Kopf nach oben gerichtet, da stehe und sage: „Soll geschehen, was geschehen soll. Ich lasse los und durch mich fließen, was mich sozusagen wieder sauber spült.“

Was ist dann passiert?

Der Druck in meinem Herzen ist von einem Moment auf den nächsten einfach verschwunden, als hätte sich ein Klumpen gelöst, der rausgespült wurde. Der Druck in meinem Hals ist etwas weniger geworden, aber er ist immer noch da, auch jetzt noch, wenn ich darüber rede.

Denk` dran, alles Schritt für Schritt…

Und Zwiebelschale für Zwiebelschale, ich weiß.            

Du machst das gut, bleib dabei.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich werde nie wirklich fertig.

Fertig womit?

Na meine ganzen alten Blockaden zu lösen.

Das Leben ist ein ständiger Prozess, ein Wechsel aus Ebbe und Flut. Im Laufe der Zeit wird es weniger extrem, aber „fertig“ wie Du es nennst wirst Du nicht werden.

Da kommt mit gerade das Bild von der liegenden Acht. Die hat auch keinen Anfang und kein Ende.

Sie steht für die Unendlichkeit. Leben auf Dauerschleife sozusagen, obwohl, das hört sich jetzt ziemlich frustrierend an. Erinnert mich an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Das ist ein gutes Beispiel. Was war denn die Botschaft des Films?

Na ja, es ging um die verschiedenen Phasen des Lebens, wie wir mit gewissen Umständen umgehen. Da ist die Wut, der Frust, die Trauer, aber auch die Phase in der wir das Beste daraus machen, ein besserer Mensch werden und erkennen, was im Leben wirklich zählt.

Die Dauerschleife endete, als sich der Hauptdarsteller verändert hatte und sowas wie Frieden geschlossen hat.

Die Liebe spielte auch eine sehr große Rolle. Was zum Anfang eher oberflächlich wirkte, wurde immer tiefer und selbstloser.

So lange wir immer und immer wieder dieselben Fehler machen, auch wenn sie oberflächlich betrachtet einen anderen Kontext haben, kommen wir aus unserem Hin und Her nicht raus. Wir entwickeln uns nicht wirklich weiter.

Stelle Dir eine Spirale vor, die nach oben hin etwas schmaler wird. Es wirft Dich irgendwann nicht mehr so stark nach links und rechts und trotzdem geht es mal hoch und wieder runter, immer wieder. Du wechselst allerdings die Ebene, die Energie wird eine andere, sie wird leichter, bringt andere Themen und Blockaden hervor, aber die Ent-wicklung geht weiter.

Stillstand wäre doch auch langweilig, oder?

Da hast Du recht. Für den ersten Moment vielleicht ganz nett, aber auf die Dauer sogar kontraproduktiv.

Ich sehe gerade meine Körperzellen vor mir, wie sie sich ständig erneuern, dann wieder absterben um im nächsten Schritt erneut zu wachsen.

Würde es hier Stillstand geben, wäre das fatal.

Wie oben so unten, wie innen so außen. Außerdem bist Du hier um etwas in die Welt zu tragen. Was hätte der Stillstand schon groß zu erzählen?

(lachend) Nicht viel, das stimmt!

Kennst Du dieses komische Körpergefühl, das Du Dir nicht erklären kannst auch, weil aktuell eigentlich nichts vorgefallen ist?

Wie gehst Du damit um? Lenkst Du Dich schnell ab, oder versuchst Du rein zu fühlen?

Welche Themen und Probleme wiederholen sich in Deinem Leben und was können Sie mit Dir und Deinen unerlösten Emotionen zu tun haben?

Versuche einmal, wenn da wieder so ein komisches drückendes Gefühl in Deinem Körper auftaucht, Dir bewusst die Zeit und den Raum zu schenken und nachzuspüren.

Ist da Angst? Unsicherheit? Wut? Trauer?

Wo sitzt sie genau und was möchte sie Dir vielleicht sagen?

Frage Deinen Körper ruhig ganz direkt, in Gedanken oder laut, erforsche was er Dir sagen will und achte anschließend auf Bilder, alte Erinnerungen oder Wörter, die in Dir auftauchen. Wenn nicht gleich, dann vielleicht einen Tag später….bleib dran und zeige Deinem Körper, dass Du für ihn da bist.

Manchmal hilft es auch alles was Dir in den Kopf kommt aufzuschreiben.

In solchen Phasen entstehen bei mir dann oft Gedichte.

Das Gedicht „Von der Angst zur inneren Freiheit“ ist zum Beispiel so eins.

Damit Du die Botschaften Deines Körpers besser verstehen kannst, sind auch die Bachblüten eine wunderbare Hilfe. Ihre Hinweise gehen oft sehr tief und sie helfen uns auf faszinierende Weise, in unbewusste Schichten zu schauen, die uns sonst verborgen bleiben würden.

Die Heilblüten sind für mich zu wertvollen Begleitern geworden. Ich ziehe zum Beispiel jeden Morgen eine Bachblüten-Karte und informiere damit mein Wasser. Außerdem sind sie ein wichtiges Werkzeug für meine energetische Arbeit.

Wünschst Du Dir in diesem Bereich persönliche Unterstützung, bin ich gerne für Dich da.

Alles Liebe, Anja

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Autorin

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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