„Ich muss das besser machen.“; „Das reicht noch nicht.“; „Das ist noch nicht gut genug.“; oder sogar „Ich bin nicht gut genug!“….
Diese Sätze und noch viele weitere sagen wir uns selbst viel zu oft. Einer mehr als der andere, aber im Grunde laufen in uns allen gewisse „Programme“ ab. Bei mir selbst und auch bei der Energiearbeit stoße ich immer wieder auf diese „Schallplatte“. Auch hier befinden wir uns in einer Art „Hamsterrad“, aus dem es nur sehr schwer ist heraus zu kommen, zumal wir gefühlt ein Leben lang damit bzw. darin herum laufen.
Elternhaus, Schulzeit, Berufsleben… ganz abgesehen von der allzu „perfekten“ Medienwelt.
Unsere Eltern meinen es in den meisten Fällen wirklich gut mit uns, wollen nur das Beste und geben im Grunde genommen nur weiter, was sie selbst mitbekommen haben. Gewisse „Programme“ oder Glaubenssätze wurden praktisch vererbt.
Zur Schulzeit muss ich sicher nicht viel sagen, denn wir alle haben erlebt wie es sich anfühlt zu „versagen“ bzw. schlechter als andere zu sein, sich messen zu müssen.
Im Berufsleben geht es munter weiter….schneller, höher, weiter…auch hier gibt es natürlich Unterschiede. Dem einen ist es furchtbar wichtig in der Karriereleiter aufzusteigen, sich und anderen etwas zu beweisen, dem anderen ist es wichtiger einfach nur regelmäßig Geld nach Hause zu bringen und in Ruhe gelassen zu werden.
Natürlich möchte ich noch erwähnen, dass es zum Glück auch Menschen gibt, die lieben was sie tun und Erfolg dabei keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt. Diese Variante wird es in Zukunft sicher immer häufiger geben, dass ist in meinen Augen heute schon sichtbar.
Die Medienwelt ist meiner Meinung nach ein (gefährlicher) Bereich für sich. Perfektionismus und Selbstdarstellung spielt dort eine ganz große Rolle. „Mein Haus, mein Auto, mein Boot….“ ist dann oft erst der Anfang.
Viel besorgniserregender finde ich ja die scheinbar „perfekte“ Welt der „Stars und Sternchen“. Wenn Du dazugehören bzw. mithalten möchtest, kann das sehr anstrengend sein und an die Substanz gehen. Ganz abgesehen davon, dass Du dann nicht mehr Du selbst bist, Dein eigenes ganz individuelles und einzigartiges Leuchten verdeckst und unterdrückst. Zu diesem wichtigen Thema habe ich ein Gedicht geschrieben.
Doch die große Frage bleibt: Wie komme ich aus den „Programmen“ raus bzw. was braucht es, damit ich mir selbst genug bin?
Zuerst einmal ist es sehr wichtig heraus zu finden, wo diese Gedanken herkommen.
Nimm Dir Zettel und Stift und schreibe einfach mal drauf los und überlege dabei, in welchem Lebensabschnitt diese das erste Mal aufgetaucht sein könnten. Meist hat man nur eine Ahnung und kann es nicht genau bestimmen, aber das ist auch nicht so wichtig, denn bedeutender hierbei ist, dass Du Dich intensiv damit auseinander setzt und Dir bewusst wirst, dass es in den meisten Fällen übernommen wurde und nicht aus Dir selbst heraus entstanden ist.
Dann überlege Dir, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn Du aus dem alten Muster aussteigst.
Nehmen wir das Beispiel „Perfektion im Haushalt“. Alles muss immer schön ordentlich sein und wenn sich Besuch ankündigt, dann „Hilfe“….was für ein Stress. Jedenfalls kann ich persönlich ein Lied davon singen.
Was habe ich mich früher verrückt gemacht. Ich konnte es bisher noch nicht 100%tig abschütteln, aber zu einem sehr großen Teil bin ich da viel entspannter als früher und mal ehrlich, was kann passieren? Denn sollte sich die dabei (versteckte/unbewusste) Angst bewahrheiten, dass der andere einen dann nicht mehr mag (bzw. man nicht genügt), wenn es nicht „perfekt“ sauber ist….ganz ehrlich, dann kann ich auf einen erneuten Besuch oder den weiteren Kontakt auch verzichten 😉 . Ich würde meine Freunde oder meine Familie ja auch nicht weniger schätzen oder lieben, wenn es dort nicht ordentlich wäre.
Du wirst sehen, je intensiver und ehrlicher Du Dich der Sache stellst, umso klarer wirst Du sehen können und wenn Du dann eines Tages soweit bist und Dich traust entgegen Deinem alten Muster zu handeln, wirst Du erstaunt sein wie leicht es doch eigentlich ging, dass es nicht weh tut und wie stolz Du auf Dich bist!
Was passiert also, wenn Du beginnst, diesen alten Mustern entgegenzuwirken und Dir selbst mehr Wertschätzung zu schenken? Ein wichtiger Aspekt dabei ist, das Selbstwertgefühl zu erkennen und zu kultivieren. Oft denken wir, es geht um äußere Bestätigung, um die Anerkennung anderer. Doch der wahre Schlüssel liegt in Dir selbst.
Selbstwertgefühl entsteht aus der inneren Überzeugung, dass Du wertvoll bist – unabhängig von äußeren Leistungen oder der Meinung anderer. Es geht darum, sich selbst zu lieben, auch wenn die Welt manchmal etwas anderes widerspiegelt. Dein Selbstwert ist nicht an bestimmte Erfolge gebunden, sondern daran, dass Du Dich als die Person anerkennst, die Du bist – mit all Deinen Stärken und Schwächen.
Es hilft, regelmäßig kleine Rituale einzuführen, die Dein Selbstwertgefühl stärken. Beginne Deinen Tag mit positiven Gedanken, in denen Du Dich selbst lobst und anerkennst. Ein einfaches „Ich bin genug“ kann eine enorme Kraft entfalten, besonders, wenn Du es in den Momenten aussprichst, in denen Du Dich unsicher fühlst oder auf die alten Glaubenssätze stößt.
Ein weiteres hilfreiches Tool ist das Visualisieren. Stell Dir vor, wie Du in jeder Situation mit einem starken, gesunden Selbstwertgefühl reagierst. Sieh Dich selbst in einem Moment des Erfolgs, aber auch in Momenten des Scheiterns – und sieh, wie Du mit einer ruhigen Selbstsicherheit reagierst. Visualisierung kann dabei helfen, Dein Unterbewusstsein umzuprogrammieren, sodass Du irgendwann wirklich glaubst, was Du Dir selbst sagst.
Doch das Selbstwertgefühl zu steigern, ist nicht nur ein mentaler Prozess. Es betrifft auch Deinen Körper und Deine Emotionen. Achte auf Deine Körpersprache – ein aufrechter Gang, ein Lächeln im Spiegel oder eine entspannte Haltung können Wunder wirken. Dein Körper reagiert auf Deine Gedanken, und umgekehrt. Indem Du also bewusst in eine Haltung gehst, die Dein Selbstwertgefühl stärkt, wirst Du feststellen, dass auch Deine Gedanken positiver und selbstbewusster werden.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Selbstwert nicht dasselbe ist wie Selbstverliebtheit. Es geht nicht darum, sich selbst über andere zu stellen, sondern darum, Dich selbst in all Deiner Schönheit und Unvollkommenheit zu schätzen. In einer Welt, die oft dazu neigt, uns mit unerreichbaren Idealen zu bombardieren, ist es ein Akt der Selbstliebe, sich selbst anzunehmen und zu respektieren.
Die Reise hin zu einem gesunden Selbstwertgefühl ist individuell und erfordert Geduld. Es wird Tage geben, an denen die alten Glaubenssätze wieder aufploppen, aber das bedeutet nicht, dass Du gescheitert bist. Im Gegenteil – es ist ein Zeichen, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Jeder Schritt, den Du in Richtung Selbstannahme machst, ist ein Erfolg.
Dein Selbstwertgefühl ist die Grundlage für ein erfülltes Leben. Es beeinflusst, wie Du Dich selbst siehst, wie Du Beziehungen gestaltest und wie Du in die Welt trittst. Es geht darum, aus dem Hamsterrad der Selbstkritik und Angst auszutreten und Dir selbst den Raum zu geben, der Dir zusteht – Raum für Fehler, für Wachstum und für die Entfaltung Deines einzigartigen Potentials.
Das Buch „Raus aus der Angst!“ von Silke Schäfer befasst sich mit den „13 Grundformen der Angst aus Sicht der Astrologie…“. In der Astrologie verkörpert der Planet Saturn das Thema Angst. Sie schreibt dazu: „Die Aufgaben, die Saturn uns hingegen jeden Tag unseres Lebens stellt, sind an seiner Position im Horoskop erkennbar. Das Sternzeichen, in welchem er sich befindet, gibt Auskunft über die Energie, in der wir immer wieder geprüft werden, bis wir zum meisterhaften Umgang mit dem Thema gereift sind. Das Haus, in welchem Saturn im Horoskop zu stehen kommt, richtet sich nach der genauen Geburtszeit und gibt Auskunft über den konkreten Lebensbereich, der gemeistert werden will.“ (S.43)
Steht Saturn im persönlichen Horoskop im Zeichen Jungfrau oder im 6.Haus, ist die „Angst, nicht zu genügen“ ein Lebensthema. Die jeweiligen Konstellationen können als übermäßige Hemmung oder als Kompensation gelebt werden heißt es weiter dazu im Buch. Wie sich das im Einzelnen äußert ist dann ausführlicher erklärt.
Wenn Du wissen möchtest, in welchem Sternzeichen bzw. Haus Saturn bei Deiner Geburt stand, kannst Du Dir zum Beispiel hier online Dein Geburtshoroskop kostenlos anzeigen lassen.
Als „Karten-Fan“ und weil ich gerne praktisch arbeite, habe ich mir die „Astro-Cards“ von Tanja Brock besorgt. Die sind super, wenn man sich näher mit Astrologie im Allgemeinen oder mit seinem eigenen Horoskop beschäftigen möchte.
Viel Spaß beim Forschen und alles Liebe,
Anja
Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.