In der letzten Folge haben wir uns angesehen was Ungeduld, Kontrolle und die Zeit miteinander zu tun haben und wie wichtig es ist auf die körperlichen Zeichen zu achten.
Im heutigen Seelengespräch geht es um die Angst sich zu zeigen und darum mit welchen eigenen, hoch gesteckten, Erwartungen wir es uns selbst schwer machen.
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Warum habe ich manchmal Angst davor mich zu zeigen? So wie ich wirklich bin, auch wenn oder gerade weil das so gar nicht der allgemeinen „Norm“ entspricht?
Was denkst Du denn?
Ich könnte verletzt werden, ausgelacht, etwas falsch machen, oder mich blamieren. Außerdem bin ich so sprunghaft. Mich interessiert so viel und ich bleibe selten lange bei einer Sache, auch wenn ich vielleicht immer wieder darauf zurück komme und weiter mache, aber ich brauche Abwechslung, wie die Luft zum Atmen.
Ich glaube das verwirrt viele und die wenigsten können damit umgehen. Ich habe dann manchmal das Gefühl ich würde andere damit enttäuschen.
Hast Du schon einmal jemanden enttäuscht?
Nicht bewusst, obwohl der Satz: „Ich bin enttäuscht von Dir“ gerade in mir auftaucht. Wahrscheinlich aus der Kindheit. Sicher aus der Schulzeit.
Ich kann Erwartungen nicht erfüllen, also lasse ich es lieber gleich, hat ja doch keinen Sinn.
Wie sieht es mit den Erwartungen an Dich selbst aus?
Die sind sehr hoch und fast nicht erreichbar. Ich glaube ich setze sie viel zu hoch an. So hoch, dass sich der Glaubenssatz: „Ich enttäusche sowieso!“ auch ja bewahrheitet.
Da hast Du Dich selbst ganz schön ausgetrickst, oder?
Irgendwie schon. Doch ich empfand es bisher nicht als zu hoch gesteckt. Jedenfalls nicht bewusst. Für mich ist es eigentlich machbar, schaffen andere doch auch, also wieso denn nicht ich?
Ich wollte zum Beispiel nie selbstständig werden. Diese Einstellung kommt sicher auch aus meinem Umfeld, denn die Meinungen waren da sehr einseitig und meist negativ. „Selbst“ und „ständig“, das sei alles viel zu unsicher und stressig. Man hätte nie wirklich Feierabend und raus komme dabei sowieso nicht viel…
Als Angestellter hätte man ein ruhigeres Leben. Organisiert, strukturiert und am Ende des Monats einen Geldbetrag auf dem Konto, mit dem man rechnen kann. Punkt.
Doch wo bleibt die Erfüllung? Wo haben wir denn in harten Strukturen die Möglichkeit kreativ, impulsiv und experimentierfreudig unseren eigenen individuellen Weg gehen zu können?
So lange ich mir selbst nicht genüge, so lange wird mich das Außen auch nicht befriedigen können, egal ob ich angestellt oder mein eigener Chef bin.
Der Weg zu sich selbst ist nicht immer leicht. Der Boden ist oft steinig, geht bergauf. Manchmal ist alles zugewachsen und wir müssen uns den Weg frei schneiden. Um den Schnitt geschickt und effektiv anzusetzen ist es nötig genau hinzusehen, was und wie man schneidet, ansonsten kann es sein, dass man mehr Schaden anrichtet, als das es vorwärts geht.
Ich sehe es sogar wieder zu wuchern, dichter als vorher.
Siehst Du, und genau das gilt es zu vermeiden.
Aber wie soll ich das machen?
Stelle Dich Deinen Ängsten und Zweifeln. Dabei musst Du noch nicht einmal wissen, woher sie genau kommen. Das ist im Grunde auch völlig egal. Erkennst Du sie, kannst Du sie quasi an der Wurzel packen. Dann ist ein Nachwachsen oder das zu wuchern nicht mehr möglich.
Heißt das, weil ich mir eingestehe, dass ich Angst davor habe mich zu zeigen und die dazugehörigen Glaubenssätze als solche anerkenne, dass ich das Problem an der Wurzel gepackt habe?
Ja, das hast Du, aber denke immer daran, Materie ist langsam und es dauert etwas, bis sich das Ergebnis zeigt. Und nein…..ich kann Dir nicht sagen, wie lange das dauern wird. Es kommt auch immer darauf an, wie gut Du loslassen kannst.
War ja fast klar, dass das wieder kommt (lachend). Oh je, na dann kann das noch etwas länger dauern. Mit dem Loslassen habe ich es nämlich nicht so, aber das weißt Du ja.
Hab` Vertrauen, auch das wirst Du mit der Zeit immer besser können.
Wenn Du das sagst…Kann ich nicht etwas tun, damit es schneller geht?
Schon gut, sag nichts, ich will wieder „tun“. Das ist gerade wohl das absolute Gegenteil von Loslassen.
Die Selbsterkenntnis ist, wie immer, der erste Schritt.
Dann freue ich mich schon auf den Zweiten!
…
In welchen Bereichen Deines Lebens hast Du sehr hohe Erwartungen an Dich selbst oder andere?
Was macht das mit Dir oder im Umgang mit Deinen Mitmenschen?
Wenn Du Deinen Zielen und Ansprüchen folgst, und Du merkst dass da etwas blockiert, sich schwer anfühlt und Dich irgendwie bremst, achte auch einmal darauf, ob bestimmte Glaubenssätze in Dir auftauchen. Wo kommen die her? Aus der Kindheit, der Schulzeit, aus dem Elternhaus?
Hast Du das Gefühl, dass Dich irgendwas in Dir zurück hält oder Du Dich selbst immer wieder zu sehr antreibst, obwohl es sich auf eine Art „falsch“ anfühlt? Hast Du auch Angst davor Dich zu zeigen, so wie Du wirklich bist, weißt aber nicht wo das her kommt und wie Du da wieder raus kommst?
Dann lass uns gemeinsam hinter Deine Blockaden schauen und heraus finden, welche Glaubenssätze oder Erfahrungen in Deinem Leben gerade noch am Wirken sind. Sei es mit Hilfe einer energetischen Sitzung, den wegweisenden Bachblüten, einer „Herzöffnung“ oder den richtungsgebenden Orakelarten….Möglichkeiten gibt es viele und wenn Du magst, sieh Dich gerne einmal auf meiner Internetseite um, ob etwas für Dich dabei ist.
Lass Dich nicht entmutigen, sei achtsam Dir selbst gegenüber und nimm jede Angst dankbar an, denn sie ist ein wichtiger Schritt auf Deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe,
Anja
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Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.