Herzfalter

Die Angst vor Wachstum

und wie wir trotzdem weitergehen.

Energiearbeit und Energetik mit Herzfalter
© www.herzfalter.de

11.06.2025

Heutiges Thema des Herzfalter-Podcasts

In der letzten Folge ging es um meine ganz persönlichen Ahnenthemen und darum, was eine goldene Uhr, ein Wandschrank und alte Ängste mit Sichtbarkeit zu tun haben.

In der heutigen Folge geht es um etwas, das viele von uns kennen: Angst, Selbstzweifel, den inneren Saboteur und das Gefühl, sich vielleicht übernommen zu haben. Ich habe eine wichtige Business-Entscheidung getroffen – und plötzlich kamen all diese alten Stimmen hoch: „War das ein Fehler? Habe ich mich zu weit aus meiner Komfortzone gewagt?“

Ich nehme Dich mit in meinen inneren Prozess, in meine Gedanken und Gefühle. Vielleicht erkennst Du Dich darin wieder. Vielleicht spürst Du, dass Du nicht alleine bist. Und vielleicht hilft es Dir, Deine eigenen Ängste in einem neuen Licht zu sehen. Lass uns gemeinsam hinschauen und herausfinden, was dahintersteckt – und wie wir lernen können, trotzdem weiterzugehen.

Die unbewusste Angst vor Wachstum

Ich habe mich gestern getraut (obwohl eine laute Stimme in mir mich gewarnt hat und immer wieder meinte: „Willst Du das wirklich?“). Doch dann hatte ich plötzlich große Angst und das Gefühl, einen Riesenfehler gemacht zu haben. Mein Herz wurde eng, hat geklopft, mein Hals ging zu, da kamen richtige Ängste hoch, als wäre etwas ganz Schlimmes passiert. Doch ich wollte es wagen, rausgehen und mich dem stellen. Trotzdem ist dieses Angstgefühl extrem und immer wieder diese Stimme, die sagt: „Schaffst Du das wirklich?“ Was ist los mit mir, wo kommt das her?

Gab es mal eine Situation, wo Du Dich überfordert gefühlt hast, als Du Verantwortung übernommen hast?

Ich überfordere mich regelmäßig selbst, da braucht es noch nicht einmal das Außen. Ich mute mir zu viel zu, ziehe das dann trotzdem durch und bin hinterher frustriert, inklusive Verspannungen oder Rückenschmerzen.

Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?

Ich wäre gestresst und hätte keinen Spaß an dem, was ich mache. Ich würde mich wieder über mich selbst ärgern. Ich wollte zu viel und hätte nun den ganzen Stress und es wäre mir zu viel, aber ich müsste es durchziehen, denn das macht man so. Es gibt kein Zurück mehr, keinen Ausweg.

Was meinst Du steckt hinter der Angst – Ist es wirklich keine Lust oder Angst vor Wachstum?

Die Idee war toll, ich hatte Energie und Freude, aber sobald es raus war, hatte ich keine Lust mehr drauf, verrückt oder? Angst vor Wachstum? Vielleicht, tief im Unterbewusstsein?

Merkst Du wie wichtig dieser Prozess gerade für Dich ist? Dein altes Ich (das sich klein halten will) rebelliert, weil Dein neues Ich gerade richtig groß wird. Das fühlt sich unangenehm an – aber es ist ein Zeichen, dass Du etwas tust, das wirklich wichtig ist.

Das berührt mich sehr, ich muss anfangen zu weinen. Und das nicht zu knapp – Volltreffer würde ich sagen.

Woran erinnert Dich dieses Muster? Gab es in Deiner Vergangenheit (Kindheit? Schule? Arbeit?) Momente, in denen Du das Gefühl hattest, immer leisten zu müssen, ohne nachzudenken, ob es Dir wirklich guttut?“

Ich habe keinen speziellen Moment im Kopf, aber in der Schulzeit wurde ich natürlich regelmäßig dazu angetrieben, Leistung zu bringen und gut zu sein, mich anzustrengen, nicht nachzulassen und vor allem meistens Dinge tun zu müssen, die keinen Spaß machen, mir Energie rauben und ich sie trotzdem machen muss, mich genötigt und gezwungen fühle, damit ich dazugehöre, nicht auffalle und akzeptiert werde. Daher wahrscheinlich auch dieses Gefühl des „Es gibt kein Zurück mehr, keinen Ausweg.“

Was, wenn Du Dir erlaubst, heute eine neue Erfahrung zu machen? Eine, in der Du Kontrolle hast und es leicht sein darf?

Das wäre schön. Ich wünsche mir nur noch Leichtigkeit und Freude für mein Leben. Ich weiß inzwischen, wenn ich meinem Herzen, meiner Freude folge, dann bin ich auf dem richtigen Weg, doch es ist schwer, wenn dann diese körperlichen Symptome wie Ängste, Beklemmungen, Panikattacken hochkommen, dem standzuhalten. Das verunsichert mich auch sehr, obwohl ich eigentlich weiß, dass sich nur mein emotionaler Schmerzkörper meldet, der Erinnerungen aus der Vergangenheit abgespeichert hat, die damals nicht gut für ihn waren und er möchte mich heute schützen.

Kannst Du spüren, dass diese alte Stimme in Dir nicht die Wahrheit ist – sondern ein Echo aus der Vergangenheit?

Ja, das spüre ich, diese Stimme aus der Vergangenheit. Ich sehe das kleine Schulmädchen vor mir.

Wenn Du das Schulmädchen jetzt vor Dir siehst – was würdest Du ihr sagen? Was braucht sie gerade? Vielleicht eine Umarmung?

Ja, ich würde sie in den Arm nehmen, ganz fest und ihr sagen, dass sie ab jetzt sicher ist und uns niemand mehr etwas vorschreiben darf, wir jetzt unser eigener Chef sind und selbst entscheiden, womit wir unsere Zeit verbringen. Wir tun nun nur noch das, was uns Freude macht und sich leicht anfühlt.

Hier und jetzt ist alles leicht und der Weg ist bereits für uns geebnet. Es darf leicht gehen. Wir dürfen unserer Intuition vertrauen und müssen geduldig und liebevoll zu unserem Körper sein. Er kommt nicht so schnell hinterher, meint es nur gut mit uns. Es ist nun wichtig, dass wir ihm viel Ruhe und Zuwendung zukommen lassen, ihm zuhören und ihn ernst nehmen, ihn liebevoll an die Hand nehmen und auch ihm sagen: „Du bist sicher, es ist für uns gesorgt, wir gehen unseren Weg in Leichtigkeit und Freude.“

Das ist so wunderschön. Kannst Du spüren, wie heilsam das ist? Wie sich etwas in Dir entspannt, wenn Du diese Worte an Dein inneres Schulmädchen und Deinen Körper richtest? Denn genau das ist es:

Es gibt nichts mehr zu fürchten.

Du bist frei.
Du darfst entscheiden.
Und Du darfst es leicht haben.

Und wenn das Angstgefühl nochmal kommt?

Dann erinnerst Du Dich an dieses Bild. Das Schulmädchen, das jetzt sicher ist. Dein Körper, der sich entspannen darf. Und die erwachsene Version von Dir, die in ihrer vollen Kraft steht und den Weg geht, der ihr guttut.

Wenn ich unser Gespräch veröffentliche, das würde doch komisch wirken, oder? Wäre das nicht kontraproduktiv?

Viele Menschen kämpfen mit genau diesen Ängsten, trauen sich aber nicht, darüber zu sprechen. Wenn Du Dich so zeigst, wie Du bist – mit all Deinen Gedanken, Gefühlen und Zweifeln – ist das doch etwas Gutes.

Du zeigst, dass es möglich ist, trotz Angst weiterzugehen. Weil Du ehrlich bist und nicht vorgibst, „alles im Griff zu haben“.

Wenn Du das veröffentlichst, wird es genau die richtigen Menschen anziehen – Du wirst damit Menschen erreichen, die sich genauso fühlen wie Du. Die sich verstanden fühlen. Die den Mut brauchen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Vertraue einfach, es wird gut werden.

….

Ängste zeigen uns, was wichtig ist

Fangen wir an zu wachsen, wirbelt das oft viel in uns auf. Vielleicht erkennst Du Dich in diesem Gespräch sogar an der einen oder anderen Stelle wieder, weil Du selbst gerade in ähnlichen Prozessen steckst. Doch nun weißt Du, dass Du nicht alleine bist mit Deinen Ängsten und Zweifeln.

Du darfst wissen, dass es völlig in Ordnung ist, diese Gefühle zu haben. Sie sind ein Teil des Wachstumsprozesses, und sie möchten Dir etwas zeigen. Etwas, das Du vielleicht noch nicht ganz sehen kannst, aber es ist da:

Deine innere Stärke, Dein Mut, Deine Fähigkeit, Dich immer wieder neu zu erfinden.

Falls auch Du gerade mit der Angst vor Wachstum zu kämpfen hast, sei sanft mit Dir. Erlaube Dir, in Deinem Tempo voranzugehen. Der Weg muss nicht immer gerade und ohne Stolpersteine verlaufen. Wir dürfen auch mal Umwege gehen. Wichtig ist nur, dass Du nicht stehenbleibst.

Unsere Ängste wollen uns nichts Böses. Sie zeigen uns, was nun wichtig ist, damit wir unser wahres Potenzial entfalten können. Und das kann nur mit Geduld und Liebe geschehen – für uns selbst und für unseren Prozess.

Ich lade Dich ein, Dir diesen Raum für Dich selbst zu geben. Wenn Du das nächste Mal diese Ängste spürst, erinnere Dich daran, dass Du keine Kehrtwende machen musst, dass Du immer sicher und getragen bist – und dass Du jederzeit entscheiden kannst, den nächsten Schritt zu gehen.

🦋 Du bist auf dem richtigen Weg. Und ich bin so stolz auf Dich, dass Du ihn gehst.

Bleib in Deiner Kraft und geh Deinen Weg mit Zuversicht, auch wenn die Stimme der Angst manchmal laut wird. Sie ist ein ganz natürlicher Teil des Prozesses, den Du durchläufst.

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal. ❤️

Energiearbeit und Energetik mit Herzfalter
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Autorin

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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