Herzfalter

Nach der Beerdigung bekam ich Fersenschmerzen… und verstand plötzlich warum.

Ahnenheilung

Fersenschmerzen
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Leidest Du aktuell oder immer mal wieder unter Schmerzen, die Du Dir nicht erklären kannst? Schmerzen, die plötzlich, wie aus dem Nichts auftauchen oder gefühlt einfach nicht verschwinden wollen? Interessieren Dich die Botschaften, die dahinter stecken oder bist Du momentan auch sehr viel im Bereich der Ahnenthemen unterwegs?

Heute möchte ich Dich endlich mal wieder auf eine persönliche Reise mitnehmen. Eine Reise, die mit einem Abschied beginnt und einem schmerzhaften aber bewusstseinserweiternden Erlebnis weitergeht.

Der Emotionalkörper

Einen Tag vor dem letzten Vollmond habe ich meine Oma auf ihrem letzten Weg begleitet.
Sie ist, mit stolzen 97 Jahren, friedlich eingeschlafen – wobei es die Wochen und Monate davor nicht wirklich friedlich für Sie ablief – aber das ist ein anderes Thema. Denn heute soll es vor allem um heilsame Loslass-Rituale, alte (Ahnen)Themen und die Auswirkungen und Botschaften des (Emotional)Körpers gehen.

Der Brief an die Ahnen

In einem Gespräch mit der Trauerrednerin, machte sie uns den Vorschlag auch etwas persönliches mit ins Grab geben zu können. Einen Brief, einen bemalten Stein oder etwas anderes, dass uns beim Abschied-Nehmen unterstützen könnte und gleichzeitig eine schöne Geste wäre. Die Idee mit dem Brief hat mich sofort begeistert. Da ging etwas in mir auf – zumal die letzten Wochen sowieso sehr stark von Ahnenthemen geprägt waren. Das ging nicht nur mir so, sondern auch vielen anderen Menschen in meinem Umfeld.

Ich schrieb also einen Brief. An meine Oma und meine Ahnen. Da war einfach dieser tiefe Wunsch sich noch einmal zu bedanken, zu verabschieden und auch übernommene und vererbte Themen loszulassen. Was würde sich besser anbieten und was wäre tiefgehender und transformativer als das und auf diese Weise?

(Ich werde die Ahnenbotschaft demnächst in einem neuen Beitrag veröffentlichen, damit auch Du, wenn Du das möchtest und es für Dich dran ist, das für Dich und Deine (Ahnen)Themen durchgehen kannst. Da alles miteinander verbunden ist, wird auf energetischer Ebene auch in Deinem Feld transformativ etwas in Bewegung kommen.)

Die Beerdigung

Es war, wenn man das so sagen kann (und ja, das mach ich jetzt einfach mal) eine schöne Beerdigung. Bereits zwei Tage vorher fing in mir sogar ein Gefühl der Vorfreude an, sich immer mehr an die Oberfläche zu bewegen. Da schaltete sich natürlich sofort der Verstand ein: „Wie kannst Du Dich nur auf so etwas Trauriges freuen? Beerdigungen sind doch alles andere als ein Grund zur Freude!“

Ja, das wurde und wird uns so mitgegeben, besonders in unserer Gesellschaft. Es gibt andere Völker, die feiern diesen Tag und das wird auch seinen Grund haben. Natürlich ist so ein Abschied und die Gefühle dazu immer auch stark abhängig von den Umständen und der Vorgeschichte. Doch meine Oma hat ihr Leben gelebt. Die stärker werdende Demenz zeigte immer deutlicher, dass sie sich zurück zieht. Und so oft sprach sie davon einfach einschlafen zu wollen.

Innere Stille

Als ich meinen Brief ins Grab, zum Blumen übersäten Sarg warf, war da Stille in mir. Ich hatte nicht wirklich eine Erwartung, war jedoch trotzdem überrascht, wie neutral und leer sich dieser Moment anfühlte. Weder im positiven noch im negativen Sinne. Da war einfach – Nichts. Wieder zu Hause angekommen, überfiel mich eine starke Müdigkeit. Kein Wunder, ist ja schließlich auch emotional anstrengend und außerdem fällt dann etwas von einem ab. Der Druck, die innere Anspannung. Der Körper kann nun loslassen und zur Ruhe kommen.

Fersenschmerzen

Spannend wurde es dann am nächsten Tag. Es begleitete mich plötzlich, wie aus dem Nichts, ein Schmerz in der rechten Ferse. Er war nicht immer da, nur wenn ich mich in einem bestimmten Winkel nach unten beugte. Anfangs dachte ich mir nichts dabei, doch dann, ein oder zwei Tage später, fiel mir wieder ein Gespräch im Restaurant, nach der Beerdigung, ein. Eine Frau erzählte von einem Fersensporn, den sie ausgerechnet im Urlaub bekam, wo sie doch so gerne und viel zu Fuß unterwegs sei. Ich dachte in dem Moment noch bei mir, dass ich so etwas zum Glück bisher nie hatte und auch nicht bekommen möchte, zumal ich auch sehr viel und gerne in der Natur spazieren und wandern gehe.

Fersenschmerzen - Psychosomatische Bedeutung

Da ich an die Botschaften des Körpers glaube und mich die psychosomatischen Blickwinkel auf bestimmte Krankheiten und Beschwerden sehr faszinieren, begann ich damit etwas tiefer zu forschen. Irgendetwas wollte mein Körper mir mitteilen – doch was und warum ging der Schmerz genau einen Tag nach der Beerdigung los? Da mir das Gespräch noch so gut in Erinnerung geblieben war und die Stelle auch passte, tauchte ich ein ins Thema „Fersenschmerzen“, auf psychosomatischer Ebene:

Fersenschmerzen können darauf hinweisen, dass ein Mensch sich selbst stark unter Druck setzt oder sich von äußeren Erwartungen einengen lässt. Alte Muster, Pflichten oder vergangene Erfahrungen werden möglicherweise festgehalten, obwohl sie längst zu schwer geworden sind.

Oft zeigt sich dabei eine Haltung des „Durchhaltens“. Die eigenen Gefühle werden kontrolliert, zurückgestellt oder kaum noch wahrgenommen. Statt dem inneren Empfinden zu folgen, übernimmt der Verstand die Führung und versucht, alles korrekt und pflichtbewusst zu meistern.

Dadurch kann das Gefühl entstehen, innerlich abgeschnitten zu sein. Die Verbindung zum eigenen Wesen, zu Freude, Lebendigkeit und echter Selbstwahrnehmung wird schwächer. Manche Menschen funktionieren nur noch im Außen und verlieren dabei den Zugang zu ihrem Herzen.

Die Ferse symbolisiert Standfestigkeit und die Verbindung zum Boden des eigenen Lebens. Wer sich selbst ständig begrenzt oder die eigenen Bedürfnisse missachtet, verliert mit der Zeit das Gefühl von innerer Stabilität.

Die Einladung hinter diesem Thema lautet, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Nicht nur Verpflichtungen zu erfüllen, sondern auch den eigenen Platz im Leben bewusst einzunehmen. Alte Belastungen dürfen losgelassen werden. Gefühle wollen wahrgenommen statt unterdrückt werden.

Es geht darum, liebevoller mit sich selbst umzugehen, sich nicht länger kleinzumachen und der eigenen inneren Stimme mehr Raum zu geben. Wahre Stabilität entsteht dort, wo Herz, Gefühle und äußeres Handeln wieder im Einklang miteinander stehen. 

Verbindung zum Leben

Das passte so gut zum Leben meiner Oma und umfasste genau das, worüber ich mir auch die letzten Monate ihres Lebens immer mal wieder Gedanken machte. Sie war immer für andere da. Sie half als Kind in der Konditorei ihrer Eltern, putzte die Wohnung, machte die Betten und als erwachsene Frau schmiss sie den Haushalt und half auch nebenbei im Laden ihres Mannes aus. Ich sah sie jedoch nie etwas nur für sich machen.

Als ich sie vor einigen Jahren mal fragte, was sie denn gerne machen würde, was ihr Hobby sei – wusste sie keine Antwort. Dieses „nicht wissen, wohin mit sich“ war die letzten Jahre nicht einfach für sie. Die äußeren Aufgaben und Verpflichtungen fielen immer mehr weg und übrig blieb – Leere. Zum Schluss saß sie meist nur noch in ihrem Wohnzimmer. Außer dem Ticken der Uhr war kein Geräusch zu vernehmen und sie hatte nichts, was sie begeisterte oder interessierte.

Die Verbindung zum Boden des eigenen Lebens war keine besonders starke und somit spiegelte der Fersenschmerz mir noch einmal dieses Thema meiner Oma.

Was will uns der Schmerz sagen?

Doch was soll ich nun mit diesem Schmerz machen? Oder soll ich damit nichts machen, sondern es einfach annehmen und weniger weghaben wollen? Habe ich mich, mit dem Brief an meine Ahnen, zu sehr unter Druck gesetzt, wollte alte Glaubenssätze zu schnell loswerden? Oder halte ich – im Gegenteil – noch zu stark an etwas fest? Ist es vielleicht sogar noch ein Thema bei mir?

Puh, gar nicht so einfach und für mein ungeduldiges Wesen eine mittelschwere Herausforderung.

Die Fußsohle als Symbol für den eigenen Lebensweg

Beschwerden an der Fußsohle können auch darauf hinweisen, dass ein Mensch innerlich spürt, dass der bisherige Lebensweg nicht mehr stimmig ist. Etwas möchte sich verändern, doch gleichzeitig besteht Unsicherheit darüber, wie dieser neue Weg aussehen könnte.

Oft entsteht dabei ein innerer Konflikt zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Angst vor dem Unbekannten. Alte Muster, Gewohnheiten oder Lebensweisen tragen nicht mehr, werden aber dennoch festgehalten. Dadurch entsteht Druck, Frustration oder das Gefühl, festzustecken.

Manche Menschen reagieren darauf, indem sie noch mehr Leistung von sich verlangen. Sie versuchen, Probleme mit Anstrengung, Disziplin oder Kontrolle zu lösen. Der eigene Körper wird dabei leicht übergangen. Statt auf die eigenen Grenzen zu achten, entsteht ein permanentes „Ich muss noch mehr tun“.

Die Fußsohle symbolisiert die Art und Weise, wie ein Mensch durchs Leben geht. Schmerzen können daher als Einladung verstanden werden, innezuhalten und den eigenen Weg neu zu betrachten.

Die tiefere Botschaft könnte darin liegen, sich selbst nicht länger zu überfordern oder fremden Erwartungen hinterherzulaufen. Wahre Veränderung entsteht nicht durch hartes Voranschreiten, sondern durch Ehrlichkeit, Selbstannahme und innere Balance.

Es darf darum gehen, alte Spannungen loszulassen und den eigenen Rhythmus wiederzufinden. Nicht jeder Mensch muss denselben Idealen entsprechen. Jeder Körper, jedes Wesen und jede Seele haben ihre eigene natürliche Art, sich zu bewegen und zu entfalten.

Heilung beginnt oft dort, wo Druck durch Selbstmitgefühl ersetzt wird. Wo der Mensch aufhört, gegen sich selbst zu kämpfen, und beginnt, sich selbst mit mehr Verständnis zu begegnen

Die Botschaft durch Schmerz

Vielleicht muss sich auch einfach nur etwas aus dem Emotional- und letztendlich auch aus dem physischen Körper lösen. Es zeigt sich und das Thema noch einmal durch einen Schmerz, nach dem Motto: „Hey, hier sitze ich. Spüre hin, nimm mich wahr. Öffne Dich für das was an Erkenntnissen kommt, oder auch nicht kommt – dann bin ich wieder weg.“

Die Ferse als Symbol für Standfestigkeit

Die Ferse symbolisiert Halt, Standfestigkeit und die Fähigkeit, den eigenen Weg selbstbewusst zu gehen. Beschwerden können daher als Hinweis verstanden werden, sich wieder stärker mit der eigenen inneren Wahrheit zu verbinden.

Die Einladung hinter diesem Thema könnte darin liegen, alte Abhängigkeiten, fremde Erwartungen oder einschränkende Muster loszulassen. Es darf darum gehen, sich selbst mehr zu vertrauen, die eigene Stimme ernst zu nehmen und Schritt für Schritt ein Leben aufzubauen, das wirklich dem eigenen Wesen entspricht.

Ich sehe nun meine Oma vor mir und sie sagt: „Geh weiter Deinen Weg. Selbstbestimmt und dem Herzen folgend. Gehe ihn für mich mit, weil mir selbst dafür in diesem Leben keine Zeit mehr blieb!“

Reflexionsfragen

Wo hältst Du Dich selbst noch zurück?
Wo fehlt Dir der (innere) Halt im Leben?
Wo erfüllst Du noch fremde Erwartungen und vergisst dabei Deine eigenen Wünsche?
Und wann hast Du das letzte Mal konsequent auf Deine eigene Stimme gehört

Finde die Antworten in einem geschützten Raum

Wenn Dir die Verbindung zu Deiner Intuition schwer fällt, lade ich Dich herzlich ein, mit mir zusammen den Weg zu ihr zu finden. 
Auf all die Fragen, die Du zu Dir und Deinem Leben hast, gibt es Antworten. Die besten und hilfreichsten Antworten sind bereits in Deinem Herzen vorhanden. Manchmal braucht es einfach nur einen geschützten Raum, um die Tür dorthin zu öffnen.

💎 Hier geht es zu den geschützten Räumen und Begleitungsmöglichkeiten.

Ich freue mich auf Dich❣️

Alles Liebe,
Anja🦋

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische oder therapeutische Diagnose. Körperliche Beschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Die hier beschriebenen psychosomatischen Impulse verstehen sich als zusätzliche Einladung zur Selbstreflexion und inneren Betrachtung.

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Über mich

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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