Herzfalter

Die Reise (zurück) zum gesunden Selbst

.... und wie Du wieder in Deine Kraft kommst und Depression überwindest.

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22.08.2023

Das gesunde Selbst ist unsere stärkste Ressource, denn sie steht für unseren eigenen „Sinn“ (Eigensinn), unser inneres Gesetz, mit dem wir ausgestattet sind.

Erst, wenn wir uns selbst zu lieben beginnen, wie unser gesundes Selbst uns liebt, hören wir auf (für die Zukunft) zu planen und hängen nicht länger in alten Mustern (der Vergangenheit) fest.

Wir machen nur das, was uns Freude bereitet, was wir lieben und was unser Herz zum Leuchten bringt. In unserem Tempo und auf unsere Art und Weise.

Erst durch die Selbstannahme bekommen wir einen klaren Blick dafür, was uns nicht gut tut und wir können uns dann von diesen Dingen befreien. Wir handeln fortan an unabhängig von uns schadenden Normen und Vorstellungen anderer, bleiben uns selbst und unseren Herzenswünschen treu, werden authentisch.

Mehr Selbstliebe führt dazu, dass wir die Warnzeichen in unserem Leben (wie Trauer, Wut, Gefühlsschwankungen und Orientierungslosigkeit) wahr nehmen können, denn diese zeigen uns, dass wir nicht mehr unsere eigene Wahrheit leben und von unserem Weg des Herzens abgekommen sind.

Unser gesundes Selbst ist vollkommen und stark, es kann nicht verletzt oder zerstört werden. Im Laufe des Lebens wurden nur Schichten darüber gelegt (wie bei einer Zwiebel) und es wurde für uns immer schwieriger die innere Stimme wahrzunehmen.

Somit wird die Stimme unseres Verstandes immer lauter und wir denken, dass wäre der richtige Weg und letztendlich gut für uns. Folgen wir jedoch nur unserem Verstand, geht das in den meisten Fällen nach Hinten los und wir geraten aus dem Gleichgewicht.

In letzter Zeit durfte ich lernen, dass alles was leicht geht, mir sogar Energie schenkt, das was einfach „flutscht“, der richtige Weg für mich ist.

Fühlt es sich hingegen zäh, schwer und mühsam an, ist anstrengend und ich bin hinterher sogar körperlich erschöpft (bis hin zu Kopfschmerzen und Verspannungen), dann weiß ich, dass ich vom Weg abgekommen bin.

Zu einem gesunden Selbst gehört auch dazu, dass man seine „Schattenseiten“ nicht verdrängt, sondern sie erst einmal annimmt, wie sie sind. Sie sind Teil von Dir, Teil Deines Lebens und haben aus Dir den Menschen gemacht, der Du heute bist.

Wenn Du irgendwann an den Punkt kommst, wo Du merkst, dass Dir gewisse „Schattenanteile“ im Weg stehen, Dich daran hindern glücklich zu sein, dann ist ein guter Zeitpunkt Dir diese anzusehen. (Ich kann Dir hierzu das Buch „Schattenarbeit“ von Debbie Ford wärmstens empfehlen.)

Die Intuition treibt uns an, auch mal Dinge zu tun die nicht „vernünftig“ erscheinen, keinen „Sinn“ machen oder scheinbar zu nichts führen. Das mag auch für unseren Verstand so sein, aber wenn wir dann trotzdem dieser leisen Stimme in uns folgen, fegt das aufkommende Glücksgefühl die Bedenken davon und es ist uns letztendlich egal, denn wir spüren, dass es der Weg ist, der unser Herz zum Lachen bringt.

Vertrauen und Loslassen ist auch hier ganz wichtig, denn wenn wir uns verbissen auf Fortschritt oder Lösungen konzentrieren ist die Leichtigkeit verloren gegangen und der Verstand hat erneut die Oberhand gewonnen. Das merken wir dann meist auch ganz schnell wieder im Körper.

Du wirst sehen, je mehr Du Deiner Intuition folgst und dieses „Ja, aber……“ beiseite schieben kannst, umso öfter wirst Du spontane Glücksmomente in Dein Leben ziehen, die Dein Vertrauen (in diese innere Stimme) stärken.

Da gibt es aber auch die Überlebensinstinkte in uns, die reflexartig bestimmte Prozesse in Gang bringen, sobald eine Situation in unserem Leben auftaucht, die wir so oder so ähnlich schon erlebt haben. Das ist an sich ja nichts verkehrtes, kann sogar sehr hilfreich sein, aber wenn wir weniger schöne oder sogar traumatische Erlebnisse hatten, dann merkt sich das unser System ebenfalls.

Je nachdem, ob Du in Deinem Leben besonders oft gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hast, reagierst Du dementsprechend gelassen oder ängstlich.

Nehmen wir das Beispiel „Angst vor Ausgrenzung“.

Als Kind durfte ich erleben, dass es Mädchen gibt, die sehr verletzend sein können, wenn man nicht nach ihrer Nase tanzt. Da wurde ich dann mit Nichtachtung gestraft, als wäre ich Luft und nicht mehr Teil der Gemeinschaft. Das hat mich tief verletzt, zumal ich mir auch keiner Schuld bewusst war. Ich habe lediglich das getan, was sich für mich in diesem Moment gut angefühlt hat (mit einem anderen Mädchen gespielt) und habe dabei niemanden verletzen wollen.

Dieses Kindheitserlebnis hat sich so in meinem Kopf abgespeichert, dass meine Urinstinkte künftig Alarm schlugen, sobald ich drohte aus der „Reihe“ zu tanzen, etwas zu tun, was nicht „jeder“ macht, oder etwas zu sagen, was nicht gerne gehört wird, obwohl es meiner Wahrheit entsprach.

Es ist also sehr wichtig, dass man sich auch mit den „Schattenseiten“ seines Lebens auseinander setzt, besonders wenn man auf Schwierigkeiten oder innere Konflikte stößt.

Fühlst, denkst oder handelst Du auf eine Weise, die Dir im Innersten unangenehm oder peinlich ist? Schämst Du Dich vielleicht für Gedanken oder für gesprochene Worte? Du willst so eigentlich nicht sein, kannst Dir aber im ersten Moment nicht erklären wo das herkommt?

Diese Art der Selbstreflexion ist ein sehr gutes Zeichen, denn sie zeigt, dass Du bereit bist die Themen dahinter anzusehen.

Verdrängst oder übergehst Du diese Gefühle und Worte, obwohl Du spürst, dass da etwas im Ungleichgewicht ist, kann das zu Depressionen oder körperlichen Problemen führen. Vor allem ist es wichtig zu verstehen, dass negative Gedanken und Gefühle zwar ein Aspekt von Dir sind, ein Teil Deiner Erfahrungen, aber dass Dein Grundkern, deine wahre Natur friedvoll und sich-selbst-bewusst ist.

Du bist nicht Deine Gedanken!

Ich hatte Momente in meinem Leben, in denen ich dachte, ich wäre meine Gedanken und fing an mich dafür zu hassen. Das ist nicht lustig und wenn man den Absprung nicht schafft, kann das sehr großen Schaden anrichten. Bei einem selbst und im eigenen Umfeld.

Solltest Du in einer solchen Situation sein, kann ich Dir nur raten, schreie und boxe ins Kissen, dreh die Musik auf, tanze bis zur Erschöpfung, lass es raus, weine bis keine Tränen mehr kommen und wenn das trotzdem nichts bringt, hole Dir Hilfe.

Selbstentwertung kann sehr viel Unheil anrichten, aber wenn Du das erkennst, aufhörst gegen Dich selbst zu kämpfen und Dir ggf. Hilfe holst, kannst Du integrieren und heilen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass wir mit Hilfe der Selbstliebe und Authentizität unsere innere Stimme, unsere Intuition deutlicher hören können und so die Möglichkeit bekommen auch die Dinge in unserem Leben wahrzunehmen, die uns begrenzen und blockieren. Uns fällt es leichter mit den negativen Erfahrungen aus unserer Vergangenheit Frieden zu schließen und wir können sie im besten Fall integrieren und heilen.

Das ist ein Prozess, der seine Zeit braucht, aber wenn Du dran bleibst, Dich von „Rückschlägen“ nicht entmutigen lässt, Dir auch Hilfe holen kannst, wenn Du sie brauchst, wirst Du immer mehr wachsen, Deine Schalen nach und nach abwerfen und wieder zu dem Menschen (gesunden Selbst) werden, der Du in Deinem Kern bist.

Alles Liebe,

Anja

 

P.S.: Gerne begleite ich Dich in Deinen persönlichen Prozessen zurück zum gesunden Selbst. Denn meine Vision ist genau das: Menschen wieder in ihre eigene Kraft zu führen.

Autorin

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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Buchempfehlung "Schattenarbeit" von Debbie Ford