Kennst Du das? Dir geht es gut, Deine Stimmung ist super, es ist einfach ein schöner Tag. Dann kommt Dein Partner oder Dein Kind nach Hause, Du triffst jemanden auf der Straße oder siehst etwas im Fernsehen und plötzlich…..zack….., als hätte jemand einen Schalter umgelegt, ist Deine Stimmung unten. Du wirst vielleicht traurig oder wütend, bist genervt und fragst Dich, wo dieses Gefühl auf einmal herkommt, denn gerade noch war doch alles in Ordnung!?
Wir fragen uns dann, was nicht mit uns stimmt oder wir stellen, wenn diese Situation häufiger vorkommt, vielleicht sogar irgendwann die Beziehung zu unserem Partner in Frage. Wir überlegen, was wir falsch gemacht haben könnten und woran es genau liegt, dass wir uns nun so anders fühlen.
Doch die wichtigste Frage in solchen Momenten sollte sein: „Ist das überhaupt MEIN Gefühl?“
Wir sind bisher immer davon ausgegangen, dass ein Gefühl, ein Gedanke, nur aus uns selbst entstehen kann. Das was da in uns spricht und fühlt, sind Wir.
Ja, wer denn sonst? Ist doch logisch, oder…….?
Nein, nicht immer. Gerade in den Momenten, in denen wir uns ausgeglichen fühlen, im Reinen sind und dann so plötzlich eine Kehrtwende in uns einsetzt, sollten wir uns immer auch fragen, ob das wirklich aus unserem System kommt.
Natürlich gibt es auch die Situationen, in denen wir „getriggert“ werden, jemand oder etwas den „roten Knopf“ in uns drückt, aber das muss nicht immer der Fall sein.
Kommt der Partner zum Beispiel nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause, ist wütend, frustriert, unzufrieden mit sich und der Welt, kann das auf uns übergehen, denn wenn wir feinfühlig sind, tasten wir unbewusst mit unseren „energetischen Fühlern“ den Partner ab. Wir möchten helfen, ihm etwas abnehmen. Wir wollen doch, dass es unseren Liebsten gut geht.
Wir tauchen dann tief ins Energiefeld des Gegenübers ein und nehmen die Frequenzen in uns auf. Gefühle von Wut, Frustration, Angst usw. haben eine niedrige Schwingung, ziehen unser eigenes Energiefeld herunter und wir befinden uns plötzlich ebenfalls auf einer tieferen Frequenz. Dann werden wir auch wütend, bekommen Angst, sind frustriert. Was auch immer gerade im Feld des Anderen das Thema ist.
Eigentlich wollen wir helfen, eine Stütze sein, aber so wird das nichts, denn sind wir selbst auch aus dem Gleichgewicht geraten, können wir nicht mehr die Unterstützung leisten, die wir eigentlich geben möchten. Dann sind wir selbst bedürftig und müssen erst wieder „auftanken“.
Rufen wir uns diesen bisher unbewussten Mechanismus jedoch ins Bewusstsein, können wir innerlich kurz „Stopp“ sagen und anschließend die Frage: „Ist das überhaupt meins?“ nach Innen richten. Dann spüren wir vielleicht, wie der Körper sich plötzlich wieder öffnet, während zeitgleich der innere Impuls kommt „Nö, damit habe ich nichts zu tun, bei mir ist alles gut!“.
In dem Moment, in dem wir uns hinterfragen, die Situation aus einer Beobachterposition betrachten und uns bewusst wird, dass das nicht unsere Frequenz ist, können wir ganz klar entscheiden, ob wir unsere „Fühler“ nicht besser zurück ziehen wollen, damit wir selbst in unserer Mitte, in unserer höheren Schwingung bleiben, denn dann sind wir unseren Mitmenschen eine viel größere Hilfe.
Oft braucht es noch nicht einmal Worte. Bleiben wir bei uns, strahlen Ruhe und Zuversicht aus, ist das auch Energie, die zum anderen rüber schwappt und ihn so „runter“ holt. Hilft das auch nichts oder unser Gegenüber versucht vielleicht sogar seinen Frust bei uns abzuladen, sprich unbewusst Energie von uns zu ziehen, dürfen wir uns liebevoll abgrenzen und deutlich machen, dass wir nicht zur Verfügung stehen.
Ja, dass braucht Übung und wir werden sicher auch immer mal wieder in alte „Hilfsmuster“ zurück fallen, aber im Laufe der Zeit bekommen wir ein immer besseres Gespür dafür und irgendwann läuft es ganz automatisch.
Probiere es doch einfach mal aus, wenn Du magst und dran denkst.
Beobachte was passiert, in Deinem Inneren und bei Deinem Gegenüber.
Wie reagiert Dein Körper? Entspannt er sich, wird er weiter?
Kommt die gute Laune, die innere Ausgeglichenheit zurück?
Wie reagiert Dein Umfeld auf Dich?
Was ändert sich?
Lasse Dich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich funktioniert. Bleib einfach dran und Du wirst sehen, dass es etwas in Deinem Leben verändert.
Leben wir authentisch und autark, aus unserer hoch schwingenden stabilen Mitte heraus, ist es uns möglich, wie ein sprudelnder Springbrunnen, alles was an positiver Energie überläuft, an andere abzugeben, ohne selbst „leer“ zu laufen.
Sind wir nämlich angebunden, öffnet sich ganz automatisch der universelle Wasserhahn, damit der Druck nicht nachlässt und wir auch weiterhin andere mit unseren erfrischenden Schwingungen unterstützen können.
Alles Liebe,
Anja
P.S.: Möchtest Du gemeinsam mit mir Deine Energiefelder erforschen und herausfinden, welche Themen Dich aktuell noch begrenzen und blockieren? Dann ist vielleicht meine 1:1 Begleitung etwas für Dich, oder Du siehst Dich einfach auf meiner Angebotsseite um, ob etwas dabei ist, das Dich anspricht.
Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.