Herzfalter

Herzfalter Podcast Leichtigkeit finden - so lässt Du innere Blockaden los
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09.10.2024

In der letzten Folge habe ich ein Gespräch mit der Angst geführt. Es ging darum die eigenen Ängste kennenzulernen, sie zu verstehen und anschließend loszulassen bzw. zu integrieren.

Heute nehme ich Dich mit auf eine Reise in meine Gedankenwelt zum Thema Leichtigkeit und Du erfährst, was passieren kann, wenn wir sie vermehrt in unser Leben einladen, uns ihr öffnen und uns mehr von ihr tragen lassen.

Meine Leichtigkeit hat sich verabschiedet, der Verstand macht sich lauthals bemerkbar und mein Körper verspannt sich immer mehr.

Ich spüre genau, dass ich gerade auf dem falschen Weg bin und es mir alles andere als leicht mache. Die letzten Tage war ich zu sehr im Kopf und zu wenig im Herzen.

Also nehme ich mir einen Moment, verbinde mich mit meinem Herzen und sehe…

…wie ich in einem See zu ertrinken drohe. Ich versuche mich über Wasser zu halten, aber es ist so schwer, es zieht mich nach unten. Ich muss kämpfen, sonst gehe ich unter.

Während ich diese Bilder sehe wird meine Luftröhre eng, mein Hals geht zu und die Atmung fällt mir schwer. Ich hole sehr spät Luft, zu spät. Das kostet Kraft und ich verbrauche zu viel Energie beim Versuch mich über Wasser zu halten.

„Lass los, hör auf zu kämpfen. Dann wirst Du merken, dass das Wasser Dich trägt!“

Ich entspanne meinen Körper, gebe den Kampf auf und merke sofort, wie mich das Wasser problemlos trägt. Wie im toten Meer schwimme ich oben, werde getragen und gehalten. Es braucht nun keine Anstrengung mehr.

Vor Erschöpfung fällt mein Gesicht ins Wasser, ich ertrinke, während mein Rücken oben schwimmt. Ich bräuchte nur den Kopf zu heben, aber die Kraft hat mich verlassen, ich habe zu sehr gekämpft, die letzten Kraftreserven verbraucht.

Blind vor Verzweiflung habe ich nicht realisiert, dass ich getragen werde. Ich habe mich so sehr auf das Ertrinken konzentriert, dass ich den Auftrieb nicht realisiert habe.

In diesem Moment fällt mir ein, dass ich neulich hätte schwören können, dass der Fahrkartenautomat auf dem Bahnsteig kein Bargeld nimmt und als nächstes sehe ich mich, wie ich eine Strecke seit Jahren immer wieder entlang laufe und erst jetzt realisiere, dass ein wunderschöner Baum am Straßenrand steht, den ich vorher nie bemerkt hatte. Ich hätte schwören können, der stand dort nicht.

Oft meinen wir es würde nur den einen Weg geben, komme was wolle und egal wie sehr unser Körper dabei Alarm schlägt. Da ist dieser trotzige Wille in uns, gepaart mit Wut und Ungeduld, die uns blind werden lassen für die einfachen Wege, die direkt vor uns liegen.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

Warum wollen wir weg, weit verreisen, vielleicht auswandern? Klar, ein schöner Urlaub oder weil uns ein anderes Land ruft…vielleicht gehört all das auch zu unserem individuellen Herzensweg, aber sehr oft wollen wir einfach flüchten.

„Ich möchte aber etwas Neues sehen!“, heißt es dann.

Ja, alles verständlich und sicher richtig. Ich verreise auch sehr gerne und liebe neue Eindrücke. Immer dasselbe wäre mir auf die Dauer viel zu langweilig, aber wir dürfen uns trotzdem jedes Mal fragen, ob das die einzigen Gründe sind, oder ob in dem Wunsch des Tapetenwechsels auch unbewusst die Flucht vor uns selbst und unserem Leben, unserem „Das muss so….“-Abläufen steckt.

Unser Verstand wird jetzt laut aufschreien und vielleicht sagen, ihm bliebe ja keine andere Wahl, aber ist dem wirklich so?

Ich versuche immer öfter in meinem Leben der Leichtigkeit zu folgen. Das ist nicht immer einfach, denn der vernünftige Verstand quatscht ständig dazwischen und meint, ich müsse auf ihn hören.

Wie oft versuchst Du Leichtigkeit in Dein Leben zu bringen?

Wenn ich zum Beispiel durch den Wald fahre, sage ich manchmal ganz klar: „Ich folge nur noch der Leichtigkeit!“. Bei jeder Weggabelung frage ich mich dann: „Was fühlt sich leicht an?“.

Dann schaue ich nach rechts und nach links und spüre nach, bei welchem Weg etwas in mir weit wird. Zieht sich etwas zusammen, ist es der schwere Weg.

Dieses Gefühl ist ganz leicht, kaum wahrnehmbar und ich darf nicht zu lange warten. Die erste Sekunde ist entscheidend, bevor sich der Verstand einschaltet.

Dann folge ich diesem Impuls, auch wenn der Kopf währenddessen sämtliche Argumente liefert, wieso gerade dieser Weg so unbequem, viel zu lang oder einfach die falsche Richtung wäre. Ich bleibe aber dabei, auch wenn das nicht immer so einfach ist, besonders am Anfang.

Bisher hatte ich jedoch jedes Mal, wenn ich der Leichtigkeit gefolgt bin, entweder wunderschöne Begegnungen mit Natur, Mensch und Tier oder ich wurde an tolle neue Orte geführt, die ich bisher nicht kannte. Oft bin ich sogar viel schneller am Ziel als gedacht und das obwohl mir der Verstand erzählen wollte, dass dieser Weg ja viel länger wäre.

Probiere das doch auch einmal aus, wenn Du magst. Du wirst überrascht sein was passiert, was Du plötzlich erlebst und auch was für Prozesse in Dir ablaufen. Dir wird dann erst so richtig bewusst, wie laut und fordernd doch unser Denker sein kann und wie überraschend schwer es ist der Leichtigkeit zu folgen.

Irgendwie ein Paradoxon, oder?

Je öfter wir positive Erfahrungen machen, wenn wir der Leichtigkeit folgen, umso leichter wird es uns auch fallen, weil unser Vertrauen wächst. Das Vertrauen darauf, dass wir geführt werden. Unser Herz, der Inbegriff von Leichtigkeit und Freude, wird uns immer so führen, dass wir gar nicht anders können, als stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, damit wir uns an den kleinen und großen Wundern erfreuen können.

Das Leben darf leicht sein. Wenn es das nicht ist, dürfen wir uns ganz ehrlich fragen wieso nicht und ob es daran liegen könnte, dass wir vergessen haben was unser eigentliches Ziel sein sollte:

Leichtigkeit.

Und so schließt sich der Kreis in dieser heutigen Folge, denn während ich also bildlich vor mir sehe, wie ich versuche mich krampfhaft über Wasser zu halten, obwohl es mich trägt und ich eigentlich nur loszulassen brauche, kam mir der Satz: „Ich folge nur noch der Leichtigkeit, der Freude, meinem Herzen und meiner Bestimmung!“ in den Kopf. Schon während ich diesen Satz dachte, ging etwas in mir auf. Die Tränen flossen und mein Körper fing an sich ganz leicht hin und her zu bewegen. Das ist für mich immer ein klares Zeichen dafür, dass hier gerade etwas passiert, sich etwas lösen und heilen darf.

Als nächstes hatte ich den Impuls nach einem Stift zu greifen und alles aufzuschreiben, was ich gerade sehe, denke und fühle. Die Zeilen flossen nur so dahin, der Stift flog übers Papier, mein Körper war dabei entspannt, erleichtert. Etwas hatte sich in mir gelöst und dabei ist die heutige Folge entstanden. Ohne „wollen“, ohne „müssen“ und das mit absoluter….na, Du ahnst es sicher….genau, mit absoluter

Leichtigkeit.

Wo fällt es Dir in Deinem Leben noch schwer der Leichtigkeit zu folgen?

Was sind Deine Erfahrungen, wenn Du nur auf Dein Gefühl hörst?

Welche Rolle nimmt Dein Verstand ein und gibst Du ihm auch mal eine Pause?

Wenn Du spürst, dass in Dir eine gewisse Schwere herrscht und Du Dich auf die Suche nach mehr Leichtigkeit machen möchtest, dann nehme ich Dich gerne an die Hand und wir finden gemeinsam heraus, in welchen Bereichen der erste Schritt dahin getan werden darf.

Alle Informationen zu meinen persönlichen Begleitungen findest Du auf meiner Angebotsseite.

Alles Liebe,

Anja

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Autorin

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

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