Wieso ist es manchmal so schwer den Dingen im Leben seinen Lauf zu lassen? Warum ziehen wir am Gras, obwohl es in Ruhe viel besser wachsen würde und was hat das mit dem Spiegelgesetz zu tun?
Heute möchte ich Dir von einem Erlebnis erzählen, dass mir ganz deutlich gezeigt hat, wie ich mir selbst im Weg stehe und das es, wieder Mal, an der Zeit ist loszulassen.
Kennst Du das auch? Du machst etwas zum ersten Mal, hast bestimmte Erwartungen, setzt Deine ganze Energie hinein, versuchst alles perfekt hinzubekommen, so, dass möglichst nichts schief geht, und dann…
…passiert es doch.
Es klemmt, es hakt, es stockt und Du…bist „von der Rolle“.
Da kommt dann schnell: „Wieso denn ich?“, „Was habe ich falsch gemacht?“, „Ich war doch so gut vorbereitet, habe alles gut geplant, damit genau das eben nicht passiert!“
Dann die nächste Stufe:
„Was will mir dieses Problem sagen?“
Nachdem unser Ego etwas runter kommt, fangen wir an in tieferen Ebenen zu denken, denn…
∞ Alles was uns passiert, ob gut oder schlecht, hat (fast) immer auch mit uns zu tun.
Wie gehe ich an eine Sache heran?
Welche Energie steckt dahinter?
Versuche ich etwas zu drücken und zu pushen?
Bin ich im „Das muss so…“ – Modus?
Halte ich zu sehr fest an gewissen Vorstellungen wie etwas zu laufen hat?
Dann kann nicht fließen, was fließen möchte.
Wir stehen in einem kleinen Bach, unterbrechen den natürlichen Fluss, das Wasser wird unruhig und fließt nicht mehr leise und gleichmäßig vor sich hin.
Genau das ist mir vor ein paar Tagen mit dem Anmeldestart meines ersten „Seelenkompass“ – Kurses passiert.
Ich war so sehr im Verstand und im „Wollen“ gefangen, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass ich dem natürlichen Fluss des Lebens genau damit im Wege stehe.
Es konnte nicht frei fließen, denn ich habe zu sehr festgehalten.
Das Leben spiegelte mir diese Blockade dann in Anmeldeschwierigkeiten wider.
E-Mails kamen nicht an, einige konnten sich gar nicht erst anmelden, und das obwohl in der Testphase alles super funktioniert hat.
Mein Ego und mein Verstand liefen wie kopflose Hühner durch die Gegend und riefen:
„Oh nein, mein erster Kurs wird ein Reinfall, nichts klappt!“
„Habe ich mich doch nicht gut genug vorbereitet?“
„Oh je, wie unprofessionell das jetzt wirken muss!“
und so weiter….
Doch dann fiel mir wieder das Spiegelgesetz des Lebens ein.
Ich sammelte mich, stellte Kopf und Ego in Parkposition und ging in mich.
Loslassen, ja das war`s, was mir fehlte.
Ich hatte zu sehr festgehalten.
Ich sah vor mir, wie ich mehrere, mit Helium gefüllte, Luftballons in den verkrampften Händen halte.
Also ließ ich innerlich los.
Die Ballons stiegen in die Luft und etwas in mir begann sich zu entspannen.
Plötzlich war es so klar.
Meine Angst vor Kontrollverlust, und den möglichen (schlimmen) Konsequenzen, hat genau das verursacht, wovor ich mich fürchtete.
Und das alles nur, weil ich innerlich nicht loslassen konnte, das Vertrauen ins Leben fehlte und ich mich zu sehr auf meinen Verstand konzentrierte.
Tja, und nachdem ich die Ballons in den Himmel entließ, lief es plötzlich wieder – von ganz alleine!
Der Knoten war sozusagen geplatzt, meine verspannten Hände hatten sich gelöst, die Ballons durften endlich nach oben fliegen und ich war wieder um eine Erkenntnis reicher.
Kennst Du solche Situationen aus Deinem Leben auch?
Wie gehst Du mit ihnen um?
Hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass es plötzlich wieder fließt, wenn Du aufhörst zu sehr zu „wollen“?
Schreibe Deine Erlebnisse dazu gerne in die Kommentare. Ich finde es sehr wertvoll, wenn wir uns austauschen und gegenseitig inspirieren und motivieren können.
Auch jetzt noch ziehe ich viel zu oft am Gras oder grabe die Wurzel aus, um nachzusehen, ob sie auch schon gewachsen ist. Es kann mir einfach nicht schnell genug gehen.
Doch dieses ungeduldige herum Gezerre bewirkt genau das Gegenteil. Es stört den natürlich Fluss des Wachstums und wenn man Pech hat kann es passieren, dass irgendwann gar nichts mehr wächst.
Dann wundern wir uns, warum wir auf der Stelle stehen und nicht vorwärts kommen.
Ja, Geduld und Loslassen will gelernt sein und das ist kein einfacher Prozess, aber wenn wir anfangen uns überhaupt bewusst zu werden, dass wir zu sehr in kosmisch geführte Abläufe eingreifen, können wir auch aus dem Automatismus ausbrechen.
Vielleicht sollten wir uns in diesen Momenten dann fragen, was wir stattdessen tun könnten?
Wo setzen wir unsere Energie effektiv und heilend ein, damit es ungestört fließen kann?
Ein „nach Innen schauen“ wäre ein erster Schritt. Statt also im Außen aktiv zu werden, sollten wir unsere Aufmerksamkeit nach Innen richten und uns ansehen, was gesehen werden möchte.
Manchmal kann es sogar Selbstsabotage sein, die uns davon abhält vorwärts zu gehen.
Egal, was es auch ist, es wird laut, weil es jetzt dran ist.
Wenn Du das Gefühl hast in Dir ruft auch etwas und Du möchtest dem auf den Grund gehen, melde Dich gerne bei mir und wir sehen es uns gemeinsam an.
Und wenn Du Deine innere Stimme besser verstehen lernen willst und zu den ersten Teilnehmern meiner „Seelenkompass“-Premiere gehören möchtest, dann freue ich mich, wenn Du Dich zum kostenlosen E-Mail-Kurs anmeldest.
Er läuft vom 3.-12.Oktober, aber Du kannst auch in Deinem Tempo später starten.
Falls Du den Kurs verpasst haben solltest, trage Dich gerne in meinen Newsletter ein, um keinen neuen (Test-)Kurs zu verpassen.
Alles Liebe,
Anja
Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.