In der letzten Folge sind wir tief in die Welt der Emotionen eingetaucht und haben erforscht, wie intensive Gefühle wie Angst und Beklemmung unseren Alltag beeinflussen können, selbst wenn kein offensichtlicher Auslöser dafür vorhanden ist.
Heute geht es um die Leere, warum sie so schwer auszuhalten ist und wie Selbstliebe und Vertrauen helfen können, aus der Blase der Isolation herauszufinden.
Heute ist wieder einer der Tage, an denen ich mich verloren fühle. Meine Liebsten sind aus dem Haus, leben ihr Leben und ich sitze hier, weiß nichts mit mir anzufangen. Sämtliche Ablenkung fühlt sich leer an, sinnlos und ohne Substanz.
Etwas lesen, dass mich nicht begeistert, Videos ansehen, die mir gefühlt den letzten Funken Energie abzapfen…fühlt sich alles falsch an. Doch irgendetwas muss ich doch tun, etwas das mich begeistert, mir Energie schenkt und mich glücklich macht.
Dinge, die mich früher erfüllt haben, fühlen sich heute falsch und kräftezehrend an. Doch was bleibt dann noch? Trübsinn und Langweile? Das kann es doch auch nicht sein.
Du befindest Dich gerade in einer Zwischenstation.
Was für eine Zwischenstation?
Du darfst Altes ablegen, dass Dir nicht mehr dient. Bis etwas Neues entstehen kann, bedarf es erst einmal einer gründlichen Reinigung und auch einer Bewusst-werdung.
Ja, mir ist klar geworden, dass ich mich verändert habe bzw. gerade noch dabei bin. Aber das Neue ICH fühlt sich langweilig an. Außerdem ist da so viel Trauer und Einsamkeit. Das Gefühl, dass um einen herum das Leben einfach weiter läuft und ich stehen geblieben bin. Ich stecke in einer durchsichtigen Blase, kann nach draußen sehen, aber keiner sieht mich so wirklich. Ich erkenne mich ja selbst nicht mehr, wie sollen es dann andere tun?
Mein Hals geht schon wieder zu und ich sehe mich in dieser Blase, wie ich etwas rufe, an die Blasenwand klopfe, aber keiner hört mich oder nimmt von mir Notiz. Das ist so anstrengend und zehrt an den Nerven. Es frustriert mich und macht mich traurig.
Und was passiert, wenn Du damit aufhörst?
Du meinst, ich soll aufgeben?
Ist es denn ein aufgeben für Dich?
Ja, irgendwie schon. Ich bin schließlich nicht umsonst auf dieser Erde, es hat doch einen Grund warum ich hier bin. Ich möchte etwas bewegen, gesehen und gehört werden. Was ist daran falsch?
Falsch ist daran gar nichts, doch wie fühlt es sich an, wenn Du rufst und trommelst?
Ich spüre Wut und Frustration und fühle mich wie ein Kind, dass seinen Willen nicht bekommt, und tobend und weinend am Boden liegt. Mir kommt das Wort „EGO“ in den Kopf. Hat das alles mit meinem Ego zu tun? Bin das vielleicht gar nicht ich, sondern mein Ego-Anteil, der sich ungesehen, gelangweilt und frustriert fühlt?
Ändert sich denn etwas in Dir, wenn Dir dieser Gedankengang kommt?
Ja, ich höre auf gegen die Blase zu schlagen und mich bemerkbar machen zu wollen. Ich nicke mir zu und werde ruhig. Das Wort „ertappt“ kommt. Nun fängt auch mein Körper wieder an sich leicht zu bewegen.
Scheint, als wärst Du auf dem richtigen Weg, oder?
Ich habe erst vor ein paar Tagen einen Ego-Anteil von mir vor die Tür gesetzt. Da scheinen recht viele herumzugeistern und Verwirrung zu stiften.
Kannst Du Dir jetzt auch erklären, warum Du Dich in letzter Zeit so oft verloren und leer fühlst?
Ja, denn ich lasse gerade ganz viel Altes los. Alte Angewohnheiten, Muster, Gedankengänge, Ablenkungen…Es ist als würde ich an einen anderen Ort ziehen. Ich weiß zwar, dass es ein richtiger und wichtiger Schritt ist und ich nicht glücklich werde, wenn ich am alten Ort bleiben würde, aber der Abschied fällt schwer. Es gab dort keine Überraschungen, alles lief in gewohnten Bahnen ab. Wie ein kleiner goldener Käfig. Hübsch, geordnet und trotzdem ein Gefängnis.
Nun möchte ich fliegen, habe aber Angst zu springen und loszulassen. Ich muss die Gitterstäbe los lassen, aber wenn ich das tue, dann fühle ich mich unsicher, verloren und auf mich alleine gestellt.
Und genau an diesem Punkt befindest Du Dich gerade. Du hast losgelassen, eine Entscheidung getroffen und bist nun auf Dich allein gestellt. Der gewohnte Ablauf, der Dir eine Art Sicherheit vermittelt hat, ist vorbei und es liegt nun an Dir, wie Du die entstandene Leere füllst.
Das ist ja fast wie mit einer alten ungesunden Gewohnheit aufzuhören. Zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Abläufen hat man etwas getan, an etwas gedacht und sich so einen Zustand geschaffen, der einem vermittelt: „Es ist alles wie immer, Du hast es im Griff und unter Kontrolle!“. Das fühlte sich sicher und vertraut an.
Geht es im Leben dann irgendwann darum die Kontrolle abzugeben und die Dinge und Abläufe, Situationen und Menschen auf einen zukommen zu lassen, fühlt man sich wie aus dem Käfig geschubst, steht in einer leeren, langweiligen Blase und hat keine Gitterstäbe mehr an denen man sich festhalten und orientieren könnte.
Lass uns mal wieder das Thema „Selbstliebe“ aufgreifen. Was denkst Du, welche Rolle spielt sie hier?
Eine wichtige, denk ich. Es fängt schon mit der Selbstführsorge an. Ich darf jetzt wieder mehr selbst-für-mich-sorgen, mich selbst führen, mich selbst an die Hand nehmen. Es braucht nun keine Gefängnisgitter mehr, jetzt braucht es meine eigene Hand.
Nun sehe ich, wie ich mich selbst aus der Blase heraus führe und gemeinsam steigen wir nach oben, lassen uns tragen. Wenden wir nämlich den Blick auch einmal nach unten, unter unsere Füße, sehen wir, dass wir von machtvollen, weisen und liebevollen Händen gehalten werden.
Wir können niemals tiefer fallen, als bis auf diese allumfassenden Handflächen, in denen alles bereits enthalten ist. Es braucht nichts mehr als das und je mehr wir uns darauf einlassen können, umso weniger leer werden wir uns fühlen.
Was fühlst Du denn jetzt, in diesem Moment?
Liebe….bedingungslose Liebe und ein tiefes Verständnis für die Prozesse des Lebens.
Außerdem ist da ein starkes Vertrauen in mich und meinen Weg und eine Gewissheit, die sagt: „Ich bin immer für Dich da. Geh Deinen Weg, mach Deine Erfahrungen und wenn Du einmal fallen solltest, werde ich da sein und Dich auffangen!“
Weißt Du, was mir gerade klar wird?
Dein Blick weitet sich, Du siehst das große Ganze.
Ja, vor allem erkenne ich, dass wir so oft nach Außen schauen, dass wir gar nicht mehr erkennen, dass wir uns selbst, von einer höheren Ebene aus, stets liebevoll den Rücken stärken, uns sanft an stupsen oder unseren Blick auf die Dinge lenken, die noch nicht so ideal laufen, wie sie könnten.
Vieles mag sich dann erst einmal ungewohnt, fremd oder sogar furchtbar anfühlen, aber im Grunde genommen schenken uns gerade diese Prozesse die wertvollsten Einsichten und Lektionen, an denen wir schlussendlich wachsen.
Je kleiner wir denken, umso kleiner halten wir uns. Wir begrenzen uns.
Wenn wir uns jedoch selbst an die Hand nehmen, uns der Liebe zu uns selbst gewahr werden und erkennen, dass wir niemals wirklich fallen können, passiert etwas, dass sich schwer erklären lässt.
Versuch es einfach.
Die Leere, das Nichts, die Hilflosigkeit und das Gefühl der Orientierungslosigkeit sind nur der Nebel, der unsichtbar macht, was uns alle umgibt.
In Wirklichkeit werden wir stets getragen. Mal an den einen Ort und mal an einen anderen. Die Herausforderungen sind unterschiedlich, aber wir selbst haben es „in der Hand“, wie wir mit ihnen umgehen.
Wir haben es „in der Hand“, spannend….da ist sie wieder, die Hand, die uns trägt.
Wir dürfen erkennen, dass alles, was sich schwer, gefährlich und riskant anfühlt mit unseren eigenen Ängsten zu tun hat und damit, dass wir vergessen haben, dass wir nicht alleine und niemals wirklich getrennt sind.
Und, wie geht es Dir jetzt?
Viel besser. Die Leere ist weg. Ich sehe die großen Hände vor mir. Sie sind wie eine Schale geformt und halten mich, so dass ich nicht herunter fallen kann.
Aus mir wird plötzlich ein Vogel. Klein, zart und voller bunter Federn. Ich breite die Flügel aus, das erste Mal. Staunend bemerke ich, wie groß sie sind, viel größer als erwartet und so kräftig.
Es braucht nur einen kurzen Flügelschlag und schon bin ich in der Luft. Das fühlt sich so gut an. Höher und höher geht es jetzt und ich genieße die neue Perspektive, fühle mich frei und spüre dieses tiefe, unerschütterliche Vertrauen in mir:
Egal was kommt, ich kann niemals wirklich fallen, denn da ist etwas, das seine Hände für mich öffnet und mich stets willkommen heißt.
…
Kennst Du auch dieses Gefühl der Leere?
Wie gehst Du damit um?
Gibt es aktuell Dinge, Tätigkeiten oder Menschen in Deinem Leben, die plötzlich eine andere Bedeutung für Dich haben als früher?
Wie sieht es für Dich aus, wenn Du gerade eine schwere Phase durch machst? Welches Bild kommt Dir? Wo befindest Du Dich, wie siehst Du aus und was machst Du?
Überlege auch, wann in Deinem Leben Du Dich das letzte Mal so gefühlt hast?
Wie könntest Du Dir selbst eine Stütze sein?
Mache Dir gerne Notizen dazu, oder sprich mit lieben Menschen darüber.
Du bist auch herzlich eingeladen in den Herzfalter-Herzraum zu kommen. Du hast dort die Möglichkeit Deine Fragen zu stellen und/oder Dich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Wenn Du Dich in dieser Leere wiederfindest oder gerade das Gefühl hast, dass Altes weicht und Du noch nicht genau weisst, was Neues entstehen wird, dann kann es hilfreich sein, tiefer in die Reflexion zu gehen.
Genau dabei kann Dich meine neu entwickelte Methode „Genomantik“ auf vielen verschiedenen Ebenen unterstützen. Sie kombiniert Human Design, Gene Keys, Numerologie und meine energetische Arbeit, um Dir dabei zu helfen, genau die Themen zu entdecken, die in Dir auf eine Veränderung warten. Gemeinsam schauen wir, was Dich gerade blockiert und wie Du Dich selbst besser verstehen kannst.
Da sich die Genomantik-Sitzung derzeit noch in der Projektphase befindet, hast Du die Möglichkeit, sie kostenlos zu testen. Das ist eine tolle Gelegenheit, mehr über Dich selbst zu erfahren und zu schauen, wie diese Methode Dich auf Deinem Weg unterstützen kann.
Ich freue mich auf Dich❣️
Möchtest Du Energiearbeit für die Ohren?
Dann geht es HIER zum Podcast.
Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.