Herzfalter

Gedichte fürs Herz

Poesie fürs Herz von Herzfalter - Gedichte

Autorin

Hallo, ich bin Anja, Energetikerin, Gründerin von Herzfalter und Entwicklerin der innovativen Genomantik-Methode.
Mit energetischen Sichtungen, 1:1-Begleitungen, Blogbeiträgen, Videos, Kursen und meinem Podcast unterstütze ich Menschen dabei, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Blockaden zu überwinden. Mit Herz und Intuition helfe ich Dir, Deinen eigenen Weg zur Selbsthilfe, Selbstheilung und Transformation zu finden. Meine Vision ist eine Welt, in der sich die Menschen wieder ihrer eigenen Stärke bewusst werden, sich nicht länger von anderen abhängig fühlen und alle Möglichkeiten kennen und anwenden, um sich selbst zu heilen.

Herzfalter.de

Von der Angst zur inneren Freiheit

Die Angst, sie klopft schon wieder an die Tür,

der Hals geht zu, wie ein Geschwür,

legt sich die Panik um die Kehle,

es ist, als wenn ich etwas Schlimmes kommen sehe.

 

Das Gefühl, es nicht im Griff zu haben,

schutzlos, hilflos und vergraben,

ganz tief in mir dieses Gespür,

als würde es sagen, „schau her zu mir!“.

 

„Sieh` mich an und nimm mich wahr,

ich klopfe an, doch bin ich immer da,

ganz nah bei Dir, ein Teil geworden,

der so tief sitzt, verdrängt, verborgen“.

 

Ich höre ihr zu, bin still geworden,

mein Herz es klopft, fast bis zu den Ohren.

Der Druck wird stärker, der Hals noch enger,

die Hände drauf, nun wird es wärmer.

 

Ich lasse es zu, gebe mich hin,

der Kampf dagegen, hat keinen Sinn.

Ich bleibe dran, was willst Du tun?,

ich halte es aus, was machst Du nun?

 

Wie geht es nun weiter?, wird es noch schlimmer?,

oder hört es auf, und das für immer?

Ich sehe mich vor mir, die Arme weit offen,

den Kopf nach oben, eine Entscheidung getroffen.

 

Ich lasse los und gebe mich hin,

denn all das hat einen tieferen Sinn,

ich geh` auf Empfang, mache weit auf,

soll durch mich fließen, was immer ich brauch.

 

Mein Körper fängt leicht zu schwingen an,

ein Zeichen das fließt, was fließen kann,

das Alte raus und Neues rein,

Dein Wille geschehe, es darf jetzt sein.

 

Der Knoten im Herz, ganz plötzlich verschwunden,

ein Stück Freiheit zurück und wiedergefunden.

Die Tränen fließen, denn es ist nun soweit,

etwas Altes geht und ich bin bereit.

Gedicht geschrieben im August 2024

© www.herzfalter.de

Der nächste Schritt

Wozu das alles, ich werd` verrückt,

die Zuversicht ist in weite Ferne gerückt.

Mir ist alles zu viel, die Mühe umsonst,

was mach` ich hier, nichts passiert, nichts kommt.

 

Die Luft ist raus, die Speicher leer,

es reicht mir jetzt, ich will nicht mehr.

Das macht doch alles keinen Sinn,

kein Vorwärts, nur Stillstand, wo will es hin?

 

Ich will helfen, unterstützen, eine Bereicherung sein,

doch es verpufft, verblasst, wirkt fahl und klein.

Ich steh` vor der Mauer, schlage dagegen,

komme nicht weiter, verwirrt von so vielen Wegen.

 

Mein Herz wird ganz eng, mein Hals ist dicht,

die Tränen fließen, doch ich bremse mich nicht.

Lass` raus was will, es darf einfach sein,

das tut mir gut, wirkt klärend und rein.

 

Der Raum wurde geöffnet, ich bin durchgegangen,

erschöpft, aber glücklich, mit feuchten Wangen.

Mit Abstand betrachtet, so wird mir nun klar,

etwas Altes durfte gehen, Neues ist jetzt da.

 

Was es genau ist, ich kann es nicht sagen,

doch ich fühl` es schon jetzt, in meinem Magen.

Es kribbelt in mir, die Zuversicht ist wieder da,

schon nicht mehr schlimm, was vorhin war.

 

Das war ein Prozess, ein wichtiger Schritt,

ich ging ihn hindurch, ging ihn mit.

Nun darf langsam, zu seiner Zeit,

der nächste Schritt kommen, ich bin bereit.

Gedicht geschrieben im Mai 2024

© www.herzfalter.de

Es war nie anders

Trauer, Enge, Einsamkeit,

den Halt verloren, wann ist es soweit,

dass ich wieder etwas greifen kann,

so voll der Kopf, ich frag mich wann?

 

Wann wird es endlich wieder besser?

Die Laune ändert sich, fast wie das Wetter.

Der Himmel blau, so mild und warm,

ich könnte die ganze Welt umarm`.

 

Doch plötzlich wird es kalt und grau,

es zieht etwas auf, das spür` ich genau.

Die nächste Phase, eine Depression,

gute Laune, die Welt ist schön, was für ein Hohn.

 

Mein Hals verschließt sich, wird eng und drückt,

der Blick scheint der Welt ein Stück entrückt.

Es will etwas durch, ich kann es fühlen,

die Tränen steigen auf, um etwas hinaus zu spülen.

 

Ich lasse es zu und gebe mich hin,

das alles muss raus, dass ist der Sinn.

Ich weiß nicht wieso, es gibt keinen Grund,

ich bin doch gesegnet, heil und gesund.

 

Ich spür` diese Trauer, ganz tief in mir,

fühl` mich allein, im Fall, kein Wir.

Da seh` ich etwas, zum greifen nah,

eine Hand wird mir gereicht, sie scheint so echt, so deutlich und klar.

 

Sie will mir helfen, ist für mich da,

so ist es schon immer, nie anders es war.

Ich hab` sie nur nie wirklich geseh`n,

eine Mauer erbaut aus Ablenkung und Lehm.

 

Die große Mauer war stets mein Halt,

Ablenkung willkommen und zur Erdung in den Wald.

Doch nur die Stille, das fühlen was ist,

hilft mir zu verstehn` wie die Angst an mir frisst.

 

Damit ist Schluss, ich sehe es ein,

und trete mit Schwung die Lehmmauer klein.

Sie stürzt in sich zusammen, wie wunderbar,

die Hand ich greif` sie und jetzt wird mir klar:

 

Ich werde geliebt, geführt und beschützt,

muss es nur zulassen, damit es auch nützt.

Ich spüre die Wärme, nehme das Leuchten wahr,

es umfängt mich und wiegt mich, dem Eins-Sein so nah.

 

Es war nie anders, wird immer so sein,

ein Teil des Ganzen und nie allein.

Willkommen, voll Liebe, jetzt und hier,

es gibt kein Ich, es gibt nur wir.

Gedicht geschrieben im September 2023

© www.herzfalter.de

Auch das geht vorbei

Ich bin so traurig, warum fühle ich so?

Gestern noch war ich doch glücklich und froh.

Ich geh` wie durch Watte, alles zäh und stumpf,

fühl` mich gefangen, die Füße im Sumpf.

 

All das was mich vorher so fröhlich gemacht,

keine Regung, kein Kribbeln, nichts das in mir lacht.

Hab` keinen Grund, nichts lief schief oder so,

und doch fühlt`s sich an, als wär`s falsch irgendwo.

 

Der falsche Platz, der falsche Ort,

die Haut zu eng, zu viel jedes Wort.

Es ist als hätt` mich etwas verlassen,

ja, sowas wie Trauer, kann es nicht fassen.

 

Doch wenn ich es nicht greifen kann,

wie bekomm` ich es weg, was mach` ich dann?

Ich muss es so nehmen wie es ist,

seh` es als Hinweis, nicht als List.

 

Der Hinweis, dass etwas reifen darf,

zu seiner Zeit, auf seine Art.

Der Rückzug ist richtig, nötig sogar,

nur so werd` ich mir bestimmter Dinge gewahr.

 

Die Trauer zum Beispiel, ist wichtig und gut,

die Stille, das Dumpfe, etwas in mir ruht.

Für Neues wird nun Platz gemacht,

eine weitere Entwicklungsstufe, geschafft.

 

Da formt sich etwas, ist im Reifen,

kann es nicht sehen oder greifen,

aber ich spür es, es wartet schon,

dem der vertraut, der gerechte Lohn.

 

Halte durch, Du schaffst das, auch das geht vorbei,

bald geht es Dir besser, Du fühlst Dich dann frei.

Du spürst neue Hoffnung, breitest die Arme weit aus,

und dein Vertrauen trägt Dich zum Himmel hinauf.

Gedicht geschrieben im August 2023

© www.herzfalter.de

Der Sinn des Lebens

Das Leben ist so ungerecht,

es läuft grad schief, nur Ärger und Pech.

Warum denn ich?, Wieso muss das sein?

Und weshalb fällt mir keine Lösung ein?

 

Alles chaotisch, nichts läuft wie geplant,

doch irgendwie, hab ich`s geahnt.

Gespürt, gemerkt und weg geschoben,

ganz weit nach unten, mich selbst belogen.

 

Doch irgendwann, mit lautem Knall,

kommt es nach oben und ich fall,

fall tief und schlage auf den Boden,

es tut so weh, ich will wieder nach oben.

 

Es braucht seine Zeit, die Trauer, die Wut,

der Schrei ins Kissen, tut so gut.

Mich selbst in neuem Licht geseh`n,

so kann ich sein, so kann es geh`n.

 

Wieder aufgestanden, den Staub abgeklopft,

zurück ins Herz, raus aus dem Kopf.

Neue Wege, neue Ziele, neuen Mut,

spüre kaum noch das alte Gefühl der Wut.

 

Liebe Menschen sind in mein Leben gekommen,

vieles verlassen und andere Wege genommen.

Ich hab mich entwickelt, bin stärker geworden,

verschwunden sind all die alten Sorgen.

 

Schau ich zurück, wird vieles klar,

der Weg war wichtig, notwendig sogar.

Nun macht so vieles Sinn,

ich wär` nicht der Mensch,

der ich heute bin.

Gedicht geschrieben im August 2023

© www.herzfalter.de

Du schaffst das

Mein Kopf ist voll, so voll und doch leer,

sehe kein Vorn, kein Hinten mehr.

Ideen, sie sprudeln, sind ständig da,

ich sehe verschwommen und doch klar.

 

Oh, das ist gut, nein, doch nicht mehr,

da komm`ich selbst kaum hinterher.

Das mach`ich jetzt, nein, lass es sein,

mal „Hü“ mal „Hott“, mal raus mal rein.

 

Greif`etwas fest, lass`es dann los,

wo ist mein Halt, mein Anker bloß?

Fühl`mich verloren, nach unten gezogen,

gefangen im Strudel der Emotionen.

 

Muss ich was tun, oder lass`ich es sein?

Gehe ich raus, oder lasse es rein?

Ich bin verwirrt und weiß nichts mehr,

die Stimmen unterscheiden, fällt mir so schwer.

 

Die eine ist laut, die andere leise,

doch muss ich nichts tun auf meiner Reise?

Warten, empfangen, auf Zeichen schauen,

auf den richtigen Zeitpunkt vertrauen.

 

Du siehst es, Du spürst es, Dein Herz schreit „Hurra“,

kein Schwanken mehr, deutlich und klar.

Es wiegt Dich, es trägt Dich, fast wie ein Tanz,

Begeisterung umfängt Dich, voll und ganz.

 

Sie wankt nicht und strauchelt, bleibt einfach da,

wird größer und stärker, erfüllt Dich sogar.

 

Kein zurück mehr, so bleibt es,

fühlt sich gut an und wahr,

mach weiter, Du schaffst das,

bist schon so nah.

Gedicht geschrieben im Juni 2023

© www.herzfalter.de

Der wichtigste Mensch

Der Rücken schmerzt, die Schultern schwer,

Hab` keine Kraft, keine Muße mehr.

Ich muß doch unter die Arme greifen,

muß stützen, helfen, in Verantwortung reifen.

 

Wo will ich sein? Wo führt das hin?

Ich dreh` mich im Kreis, wo ist der Sinn?

Ständig die gleichen Sätze, die selben Worte,

Ich will raus hier, weg, an schöne Orte.

 

Das Meer, der Strand, dort barfuß laufen,

kein ich soll, kein ich muß, einfach abtauchen.

Am liebsten alles hinter sich lassen,

und nur noch Dinge für sich selber machen.

 

Doch das kann ich nicht, das darf nicht sein,

ruft`s ganz laut in meinen Kopf hinein.

 

Dazwischen, ganz leise, kaum wahrnehmbar,

spricht etwas zu mir, dann deutlich und klar.

 

Du gibst genug, nun sieh` es ein,

es braucht nicht mehr, horche in Dein Herz hinein.

Wofür schlägt es? Was liebt es? Was fehlt ihm? Wieso?

Du wirst wieder glücklich, heiter und froh.

 

Sei still, ganz leise und höre zu,

denn der wichtigste Mensch – bist DU!

Gedicht geschrieben im Juni 2023

© www.herzfalter.de

Bin das ich ?

Die Stimme im Kopf, laut und klar,

bin das ich? Ist das wahr?

 

Verbittert, voll Hass, zickig, gemein,

Kommt das aus mir? Kann das sein?

 

Die Musik, das Lachen, der Grillgeruch,

viele Nachbarn haben schon wieder Besuch.

 

Rücksichtslos, zu laut, gemein,

wie schön ist es doch allein zu sein.

 

Der Groll, die Wut,

kommt in mir hoch,

tut mir nicht gut.

 

Früher gab es auch hier viel zu Lachen,

tolle Aktionen, Party machen.

 

Kinder der Nachbarn, gingen aus und ein,

ich liebte das Leben, ließ es herein.

 

Die alte Zeit,

die alte Welt,

so vieles ist anders,

der Gleichklang fehlt.

 

Freundschaften pflegen, was zusammen machen,

die alten Dinge, die alten Sachen.

 

Das passte nicht mehr, sollte nicht sein,

doch nun sind wir, gefühlt … allein.

 

Die Stimme im Kopf, laut und klar,

bin das ich? Ist das wahr?

 

Verbittert, voll Hass, zickig, gemein,

und gerade so … wollte ich nie sein.

Gedicht geschrieben im Mai 2023

© www.herzfalter.de

Heute ist Morgen

Loslassen, leicht gesagt,

was für ein Hohn, was für ein Rat.

All die Jahrzehnte im Hamsterrad,

Du musst etwas tun, sonst heißt es „Schachmatt“.

 

Etwas leisten, vieles müssen,

mehr noch als alle anderen wissen,

damit es Dir einmal besser geht,

keiner sagt, das wär` ein leichter Weg.

 

Voll motiviert, mit Kraft und Elan,

rennst Du gegen Wände und fängst von Vorne an.

Das gehört dazu, das muss so sein,

mal fühlst Du Dich groß, dann wieder unsagbar klein.

 

Jahrzehnte geht das, rauf und runter,

ausgelaugt und müde, das Eckige wird runder.

Was nicht passt, wird passend gemacht,

doch hast Du je darüber nachgedacht?

 

Was macht Dich aus? Wer willst Du sein?

Horche tief in Dein Selbst, in Dein Herz hinein.

Zuerst nur ein Flüstern, Du nimmst es kaum wahr,

doch dann wird es lauter, deutlich und klar.

 

Dein Körper schenkt Dir ebenfalls Zeichen,

so lange bis Du kannst nicht mehr entweichen.

Du kannst es nicht greifen, kannst es nicht fassen,

doch Du spürst, Du musst das Alte los lassen,

denn erst dann kann es kommen, das ist Dir nun klar,

etwas Neues, was eigentlich schon immer war.

 

Ganz unten, weit hinten, versteckt, verborgen,

geduldig gewartet, gewartet auf Morgen.

 

Du breitest Deine Arme aus, heißt es Willkommen, rufst es herauf.

Ein Kribbeln, ein Schauer, vorbei all die Sorgen,

Du nimmst es in Dein Herz, denn

 

Heute ist Morgen

Gedicht geschrieben im Mai 2023

© www.herzfalter.de

Ich liebe Dich

So bist Du schön, so wieder nicht,

achte auf die Figur und das Gewicht.

 

Schön schlank und straff soll alles sein,

Du lässt Dich gehen, was fällt Dir ein?

 

Siehst aus wie ein Püppchen, bist viel zu dünn,

ach kleines Mädchen, wo soll`s mit Dir hin?

 

Als Kind nie drüber nachgedacht,

bin so geboren, wie Gott mich gemacht.

 

Zwei Arme und Beine, gesund und klar,

mein Innerstes zählt, wahrhaftig gar.

 

So ist es richtig, so sollst Du sein,

nur wenn Du so aussiehst, kommst Du rein.

 

Hinein in den Club der Schönen und Reichen,

schlank und mit Stil, wirst Du was erreichen.

 

Abgetrennt vom Selbst, den Körper verlassen,

die Angst davor den Anschluss zu verpassen.

 

Was habe ich mir nur angetan,

meine Einzigartigkeit verdrängt, für einen Wahn.

 

Jeder Blick in den Spiegel, so zweifelnd, so kritisch,

die innere Stimme, so wertend und schnippisch.

 

Das hört jetzt auf, das ist vorbei,

ich steh` zu mir selbst, dann bin ich frei.

 

Ich nehme mich selbst ganz fest in den Arm,

fühl` mich geborgen, beschützt, es wird warm.

 

Ich schaue auf und sehe mich,

blick` mir fest in die Augen, und sag`:

 

„Ich liebe Dich“

Gedicht geschrieben im April 2023

© www.herzfalter.de

Gedichte für die Ohren